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02.04.2015

rosenkranz

hefekranz mit marzipan und rosenkonfitüre I fräulein text
Gefüllter Hefekranz mit Marzipan, Rosenkonfitüre, getrockneten Kirschen und Pistazien sowie das Vegetative Nervensystem von Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger im Foyer des museumkunstpalast in Düsseldorf

das




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Hefekranz mit Marzipan, Rosenkonfitüre, getrockneten Kirschen und Pistazien
 
Durch die feinen Äste schiebt sich die Erinnerung – und ein Ablauf, der nicht besser passen könnte. Erst die Insel, mit ihr der Tee, dann die Idee. Wie geschehen im letzten, so in diesem Jahr. Aus Sylt nämlich überführte ich einen kräftigen schwarzen Aufguss in meine Küche, gespickt mit Rosenknospen, mit Mandelblättchen und Marzipan. Ein Geschmack, der sitzt. Gerne mit mir, an Apriltagen wie diesen. Und eben dieser Geschmack animierte mich dazu, meinen (aber nicht nur meinen!) geliebten Zopf fröhlich zu entflechten, ihn aromenreich neu zu beziehen, sein Polster aufzufüllen und strähnenreich zu einem Kranz zu winden. Hatte ich früher auch – auf dem Kopf. Nur zum O. Eine weitere Erinnerung, wenn auch eine ganz andere ;) Für das große Geschmacksglück setzen sich noch gehackte Pistazien und getrocknete Kirschen ins warme Hefenest. Ganz schön proper, ganz schön gut. 

Ich schicke ihn wieder auf den Tisch!

Die Basis für diesen Hüften-Hula-Hoop ist ein flaumiger Hefeteig. Verwendet gerne eure Basis – oder diese: Einen halben Würfel Frischhefe zur Entspannung in warme Milchspritzer bröseln und mit 50 (bis 75) Gramm Rohrohrzucker glatt rühren. Ein Ei und zwei Gelbe, 250 Milliliter laue Milch, einen Teelöffel Meersalz sowie 500 Gramm Mehl (Typ 405) zufügen. Erst zart beknethaken, dann Gas geben und weitere fünf Minuten durchhalten. 75 Gramm weiche Butter peu à peu zuflocken und bei hohem Tempo weitere fünf Minuten glatt und seidig tournieren. Abdecken, gehen lassen, eine Stunde.

In der Zwischenzeit eine pr/m/ächtige Fülle anrühren. In die Schüssel wandern dafür 200 Gramm geraspeltes Marzipan (ich empfehle im Vorfeld einen Kurzurlaub im Tiefkühlfach, dann raspelt es sich leichter!), die übrig gebliebenen zwei Eiweiß, zwei geriebene Bittermandeln, zwei Esslöffel Zitronensaft. Cremig rühren! Außerdem 100 Gramm gehobelte Mandeln anrösten  und in die Warteposition schicken.

Hat sich der Teig ordentlich aufgeplustert, nochmals kurz durchkneten, auf bemehlter Fläche zum großen Eck ausrollen, die Marzipancreme aufstreichen, die Mandeln aufstreuen sowie 80 Gramm getrocknete Kirschen. Von der langen Seite her aufrollen, längs halbieren, die beiden Stränge miteinander verzwirbeln und zu einem dichten Kranz legen. Durch die Pirouette presst sich die Füllung wunderbar und lückenlos in Form.

Mit Geschick – oder zwei weiteren Händen – das dicke Kränzchen auf ein Backpapierblech verfrachten und in den vorgeheizten 190 Grad heißen Ofen schieben. Etwa 35 Minuten (im unteren O-Drittel) backen; bräunt der Kranz zu schnell, vor/recht/zeitig mit einer Lage Folie abdecken. Für den finalen Glanz nach dem Sonnenbad nun noch drei Esslöffel Rosenkonfitüre (+/-) erwärmen und aufpinseln. Die Rose ist ein sehr dominantes Geschmacksgewächs, nehmt nur so viel, wie ihr >riechen< könnt! In die zartwarme Glasur eine Handvoll gehackter Pistazien fallen lassen – und wer richtig süße Zähne hat, besprenkelt das Ganze zur Krönung noch mit einem Puderzuckerlack. 

Ein w/n/ahrhaft üppiges Fest.
Möge sich das O rund anfühlen für euch.
PS: Danke TiMä – und hallo, Herr Nachbar!

25.02.2014

februarfenster

Schönes für Küche und Herz: www.zierratundgold.de


Schönes für Küche und Herz: www.zierratundgold.de

Ein bisschen >neu< macht der Februar - und schickt auf die letzten Tage eine frische Gruppe ins Schaufenster. Ich erfreue mich (unter anderem) an schönen Seiten und Sofas, an Kupferhüllen und einer schokoladengetönten Backpirouette, die nun allesamt in gute Hände abzugeben wären.

Besonders am Herz liegt mir der eroberte Salatstern, der sich auch vorliebend mit frühen Früchten befüllen lässt. Aporopos befüllen: eine prächtige Kiste mit Geschichte liegt ebenfalls reisebereit!

Zudem hat sich zur klassischen Putzsaison die Vier-Buchstaben-Rubrik >Sale< ein wenig gefüllt. Vielleicht ist ein guter Griff für euch dabei.

Ach, und wer ab und an mit goldener Post abseits des Blogs versorgt werden möchte, für den gibt es den goldenen Rundbrief. Die erste Nummer ist unlängst durch die Leitungen gerauscht, weitere folgen ...

In diesem Sinne: Schönso + Frohfrüh.

17.10.2013

schön ist, wenn es schön ist

Schönes für Küche und Herz: www.zierratundgold.de

(Vor)
Freude
                                                       *

 *

Schönes für Küche und Herz: www.zierratundgold.de

Heute ganz in eigener Sache. Wobei hier ja alles in eigener Sache ist, insofern geht es Hand in Hand. Jedenfalls fallen mit dem Herbst ein paar neue Früchte ins (virtuelle) Schaufenster. Peilen gefühlt die festliche Vorfreude an, die zugegeben erst in den nächsten Wochen so richtig angeheizt wird.

Ich freue mich sehr über eine neue Lieferung der schönsten Wolldecken in zierratundgoldscher Grau-Schwarz-Safran-Farbtonleiter. Mein Herz (falls sich das jemand fragt) gehört diesmal den Streifen. Gerne denen in sandiger Vanillekipferlschattierung. Und der aktuellen Ausgabe des >The Weekender< mit einem Blick in Laura Straßers Werkstätte. Unter anderem sehr schön.

Ein paar neue Backformen und seltene Schokoladenriegel sind eingezogen, ebenso wie Sterne am schwingenden Faden und jede Menge Reispapierklebeband. Da >Masking Tape< mein hochgeschätzter Verpackungsbegleiter ist, gibt es nun eine Rollenauswahl im Raum. Natürlich in den stets bevorzugten Farben - allen voran: Gold (und Silber).

Wie immer: Stück für Stück; und ein bisschen mehr.

In diesem Sinne.

Dankdo.

13.08.2013

frisch eingezogen

Schönes für Küche und Herz: www.zierratundgold.de

mittendrin
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Schönes für Küche und Herz: www.zierratundgold.de

der späte sommer zieht dazu.


Der August weht ein paar neue Dinge in den goldenen Kaufraum. Wie gehabt gut gemischt - und jetzt zu finden hinter den wortformenden Buchstaben >New<. 

Besonders freue ich mich über die wunderschönen alten französischen Marmeladengläser, deren Facetten mich zu neuen Möglichkeiten inspirieren. In Messing verewigt wurde nicht nur das herzbesonnende >Alles wird Gold<, sondern auch mein geliebtes >Schönso<. Schönen Sonntag. Schönen Sommer. Schönes Sonst. Einfach schönes So. Oder Schönso. So oder so. Kleine Goldtaler, die schaukelnd erinnern. Aus Ö habe ich ein paar alte Backförmchen mitgebracht. Und es gibt Schüsseln, und was für die Küche und noch mehr Schmuck.

Klickt, wenn ihr Freude daran habt. Klickt, und ich mache euch Freude. Vielleicht. 

Wäre doch schön, oder? So.

23.06.2013

das schaufenster

Schönes für Küche und Herz: www.zierratundgold.de


Hurra



Schönes für Küche und Herz: www.zierratundgold.de

Es war ein wenig ruhig um >zierratundgold<. Das Jahr brachte viele Veränderungen mit sich - vor allem gefühlt. Viele Gedanken schlängelten sich durch die Tage und Monate. Ein Vor und Zurück, ein Luftholen und manchmal auch Lustverlieren, ein >Wohin-damit-und-warum-überhaupt?< - und am Ende ein bisschen weiter. Nur irgendwie anders. Dem momentanen Herzstand entsprechend. Der Raum bleibt. Als schöpfendes Refugium für mich persönlich, als offene Tür nach Kontakt für alle, die mich besuchen möchten, als wandelnder Prozess für das, was sich seinen Weg erst noch bahnen möchte.

Hinzugekommen ist jetzt ein virtuelles Schaufenster oder auch genannt Shop, den ich in der nächsten Zeit immer wieder ausbauen, erweitern, neu bestücken möchte. Mit alten Schätzen - natürlich und ausschließlich dem eigenen Geschmack standhaltend - und ausgesuchten neuen (Kunst-)Waren.

Die Liebe zum Suchen und Finden sowie zum Trüffeln ist stark augeprägt. Die Liebe zur Küche und ihren Utensilien, überhaupt zu den guten Dingen, ein Weg, der mich immer ein stückweit glücklich macht. Und hoffentlich auch viele von euch. Das Konzept, alt und neu zu kombinieren, bleibt. Das Konzept: >Weg ist weg< bleibt auch. Mit dem Shop zieht ein wenig Unabhängigkeit ein für beide Seiten. Für alle, die immer wieder Lust verspüren, hineinzuschauen. Egal wann, egal wo: Dort ist geöffnet.

In diesem Sinne freue ich mich auf alte und neue Wegbegleiter, darauf Päckchen zu packen und auf den Weg zu schicken, darauf weitergetragen zu werden: durch Flüstern oder lautes Rufen, wenn es euch gefällt. Einfach erzählen, erleben, erfühlen.

Es ist angerichtet. Und auch hier bin ich zu finden.

… und ein neues Logo gibt es gleich dazu: danke an Julia, die dem Gold ein so schönes schlichtes, maßgeschneidertes, einfach ein formidables Kleid angezogen hat. Auf den Punkt.


Danke auch an alle, die ich schon mit ein wenig >zierratundgold< beglücken durfte. Es ist mir immer eine Freude!

Ein (neuer) Anfang ist gemacht.

P.S. Noch etwas in eigener Sache: Der >Google Reader< stellt zum Ende des Monats seinen Dienst ein. Falls ihr mich darüber lesen solltet, freue ich mich, wenn ihr mir in Zukunft über Bloglovin folgt. Zum Beispiel. Ich verlinke.

25.02.2013

schachteln


Nr. 35 >Bageri<
Nr. 212 >Schreibe mit Schwan<
Beides in einem: Backbücher blättern.

Ich liebe Manos Schachtelei. Überhaupt mag ich sehr, was aus Manos Hand und Kopf entspringt. Zum ersten Mal begegnete ich ihr auf SoLebIch – vielmehr begegnte ich einem wunderbaren Materialiensammelsurium, begegnete der Kunst und der Liebe zum Meer. Ein kleines Bild von ihr verankerte sie als die >Mireille Mathieu von Braunschweig< in meiner Welt. Ich sah so eine Frisur bei ihr, und ein künstlerisches Lächeln in ihrer Arbeit.

Die 366 Tage des letzten Jahres verbrachte Mano damit, kleine Schachteln zu befüllen, die dann im Januar als Gesamtkunstwerk und in einer Ausstellung an einem Zeitstrahl klebten. Nach dem Ende der Ausstellung war es möglich (und ist es immer noch!), die Schachteln zu erwerben. Ich wollte unbedingt! Und so zog ich meinen Mauszeiger am Bildschirm über alle Schachteln hinweg, verdichtete die Favoriten, erweiterte sie wieder. 

Es gibt so viele detailreiche und farbfröhlich spannende Schachteln, doch hängen blieb ich an den schlichten. Schob immer wieder hin und her, schob immer wieder fort – und doch zum Herzen hin. >Bageri< und >Schreibe mit Schwan< sind die beiden Auserwählten. Es sind nur Schachteln, ja, aber irgendwie auch zwei kleine Steine auf dem Weg zu mir. Aus dem Pool der Möglichkeiten, denen ich mich oftmals über die eigene Unzufriedenheit hinaus anheften möchte, habe ich dann doch das gewählt, was scheinbar mein Herz nährt. Das wiederum beruhigt und macht, Schachtel für Schachtel quasi, zufrieden. >Haute Couture< reiste als Zugabe auch noch in der Schachtel mit, die Mano als Verpackung so passend weise gewählt hat. Auf ihr steht übrigens geschrieben:
Die Buchstaben
haben dann Anmut,
wenn sie nicht mit
Unlust und Hast,
auch nicht mit
Mühe und Fleiss,
sondern mit
Lust und Liebe
geschrieben sind.
---

Vielleicht verliebt auch ihr euch in eine
Ich jedenfalls wünsche jeder Schachtel die passende Schachtel.

05.11.2012

tafeln

(tafeln bei) zierratundgold I fräulein text
(tafeln bei) zierratundgold I fräulein text


(tafeln bei) zierratundgold I fräulein text
(tafeln bei) zierratundgold I fräulein text

...
Novembergold.


(tafeln bei) zierratundgold I fräulein text

(tafeln bei) zierratundgold I fräulein text
Von Herzen Dank für diese Karte, liebe K.

(tafeln bei) zierratundgold I fräulein text
--- 
Ihr seid das Süß.

Punkt.
Goldpunkt.

Endlich. Wir haben getafelt. Mit dem (ersten) süßen Sonntag hatte sich ein Gedanke fest in unseren Köpfen verankert. Irgendwann sollte das Süß seinen Weg ins >echte< Leben finden. Zwischen Silberlöffel und Kuchengabel, zwischen Tortenheber und Gebäckzange, zwischen Gesprächen, Gesichtern und verbindendem Geschmack. Eine Tafel mit Menschen, die uns am Herzen liegen – bekannt und unbekannt. Eine Tafel mit Menschen, die virtuell mit uns gesüßt haben. Eine Tafel für Kuchenpicker, Kekskrümler und Cremekoster. Ganz im Sinne: >Das Süße aufgabeln und das Saure außen vor lassen.<

Am Wochenende war es soweit: Das >Novembergold< nahm Platz – und es war einfach wunderbar. Ihr wart wunderbar. Ihr seid der Puderzucker auf dem Süß, die Sahne und der Guss. Das Süß saß fest in allen Falten. So soll es sein. Immer wieder, bitte – und noch ganz oft.

Danke, ihr alle hinterm Teller.

Danke 

bastisRIKE (Du hast gefehlt!)

Und ohne euch, Katrin und Julie, wäre das alles nur eine Idee.
Es lebe das >Sonntagssüß<.

PS: An dieser Stelle auch bestenbesten Dank für all eure wunderbaren Worte zum Gold. Und zum Zierrat. Sie freuen mich.

04.09.2012

spitzen

schokoladentarte (fast ohne mehl) I fräulein text

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Ohwei(h).

Während uns draußen die Sonne lau bestrahlt, schneide ich mich durch den Tannenwald - und bin dabei nicht die einzige, bei der Weihnachten nach vorne rückt. Lächelnd schiebe ich schmale Schokoladentartespitzen. Weniger Lächeln ernten Lebkuchen und Dominosteine - zumindest im September. Ich ernte viel lieber Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen. Letzere am liebsten im Salat. Als Stachelbeerersatz mit Honigsause. Oder o und esszett.

Dafür gibt es allerdings auch schon Geschenke. Tango (die Nummer 12 im Spitzenkleid) ist eingezogen und wärmt sonnenverspannte Schultern.

Wofür erwärmt ihr euch?

Nachtrag: Der Kuchen geht übrigens ruckzuck: 200 Gramm Schokolade über dem Wasserbad schmelzen (ich vertraue auf 1 Tafel Zartbitter (70%) und 1 Tafel Feinherb (55%)) zusammen mit 200 Gramm Butter. Kurz abkühlen lassen. 200 Gramm feinen Zucker einrühren sowie 4 Eier, die allerdings peu à peu. Der glänzenden Masse nun noch 1 Esslöffel Mehl verabreichen. In eine Springform füllen und backen. Das ist übrigens der Knackpunkt am ganzen Kuchen. 22 Minuten bei vorgeheizten 190 Grad - oder eben so lange, bis die Decke auf Fingerdruck noch leicht nachgibt. Der Kuchen soll innen noch feucht sein! Schmeckt am besten einen Tag später.

24.07.2012

zweimal drei (an tag zwei und drei)

zweimal drei (an tag zwei und drei) I fräulein text

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - auch zu sich selbst. So schmückt seit gestern ein schwarzer Porzellanball meinen Hals. Schwingt mit ins neue Jahr, das meiner Liebe zu den ungeraden Zahlen mehr als gerecht wird.

Weil's als Reihe irgendwie passt: Eins Eins Eins. Sammlung der 111 besten Magazine international.

Womit habt ihr euch zuletzt begönnt?

Die Kette fertigte Louise Kragh.

07.06.2012

post(karten)

post(karten) I fräulein text



Warum es so viele Bücher gibt?
Weil all jene, die schreiben, ebenso auf der Suche sind 
wie Du und ich und wir. 
Darum!
post(karten) I fräulein text
Dries van Noten :: Dirk van Saene :: Peter Lindbergh

post(karten) I fräulein text

Buchstaben und Worte begleiten mich – gefühlt ein Leben lang. Koffer voller Briefe und Gefühle wohnen bei mir. Echte Gefühlskoffer. Für das Öffnen braucht es Muße und auch die richtige Stimmung. >Klick Klack< machen die Schnallen. Ein Meer, das vor mir liegt. Die Post reist immer mit. Und weil Feiertagen immer auch irgendwie ein Rückwärtsgang innewohnt, und weil Frau Heuberg in ihrer One Week ... One Collection nach (den liebsten) Karten fragt, habe ich einfach mal mit Muße den Deckel aufgeklappt.

Ihr seht: das Schwarz, die Nordsee, die Mode, das Leben, die Natur und das Herz. Eine schöne Handschrift (von Ruth Gimpel*) dazu. Und die Nachfolger des Rhabarbers: Erdbeeren. Ein neuer Versuch nach Jahren. Der Sehnsucht nachgegeben, (noch) kein Kribbeln im Mund. Hier an gepfeffertem Ziegenkäsetörtchen mit Karamellkruste. Geschaukelt in Feigenessig. Ein bisschen Rhabarber hat sich noch als Kompott darunter geschummelt. Der begleitet mich eben auch – gefühlt ein Leben lang.

Euer Lebensbegleiter, gibt es den?

* erhältlich über zierratundgold

04.02.2012

himmelhoch


Die Woche ist davongeflogen und hat ein paar fiese Viren mitgebracht. Die Woche ist davongeflogen, ein Transporter hat gestoppt und mir zwei Kistentürme dagelassen. >Da< ist auch noch mein schönes Eisblumenfenster, bevor es in 19 Tagen ausgetauscht und damit für immer verschwinden wird. (Fast) zwei Jahre sind auch davongeflogen. (Du, halt dich gut beim Wolkensurfen fest!)

Was war noch? 

Gesehen The Art of Pesto. 
Gehört Viel Bla Bla.
 
Gelesen Ein grünes Buch.
Getan Den Rücken therapiert.
Gegessen Apfel-Sellerie-Suppe mit Sesam.
Getrunken Heißen Winterapfel - und heißes Ingwerwasser.
Gefreut Über meine zwölf Transportkisten, (die jetzt erstmal im Weg stehen).
Geärgert Über den Vermieter, der die riesengroße Kastanie vor meinem Fenster >umhaut<. Festketten ist bei diesen Temperaturen eher keine Lösung.
Gelacht >Sonntag ist der Tag, an dem Gott die wollenen Schlüpfer anbehält.< (Aufgeschnappt bei Suzy et son Lapin.) Apropos Sonntag: Morgen wird hier bei mir gesüßt!
Geplant Kopenhagen im späten Sommer.
Gewünscht Einen Gemüsegarten. Und >Jutta<.
Gekauft Ein Schwalbenschwanzkleid von Rundholz.
Geklickt Lotte Douwes. 


(Wochenrückblick nach einer Idee von Fräulein Julia)

18.11.2011

übergang


Mögt ihr das auch gerne, wenn die Beiträge untereinander farblich so schön übergehen? Wenn es fließt und der Übergang einfach stimmt? Das ist (m)ein roter Faden, dem ich gerne folge - und ganz oft ergibt er sich einfach. Ganz ohne Intention, vielmehr mit Intuition. Und so folgt auf das rote www ein dunkelroter Gönnerstift. Zum Wochenende - da wäre dann auch wieder der Übergang. 

Kurz zum Stift und warum er für mich ein Zeichen setzt: Ich trage nichts auf den Lippen. Nur mich selbst durch die Welt. Doch seit heute geht da ein Schneewittchenrot mit mir spazieren. Thea war meine Zündung, ihre Lipstick Diaries die rote Verstärkung. Jetzt fühle ich mich irgendwie anders, laufe zum Spiegel und bin mir ein bisschen fremd. Gut fremd - ich glaube, ich gefalle mir.   

Euch ein farbenfrohes Wochenende - bis zum Sonntag. Dessen Gastgeberin diesmal Julie ist.  

Gesehen Einen Falter.  
Gehört Nothing compares 2 U.

Gelesen >Alle sieben Wellen< zu Ende.
Getan Meine Mittagspause in der Qüche verbracht.
Gegessen Gnocchi mit Fenchel, Tomaten und Haselnüssen. Noch besser: mit Cashewkernen.
Getrunken Chai Latte.
Gefreut Über einen Anruf. Eine Momentbegegnung aus dem >Copy Shop<.
Geärgert Über leise Vorwürfe.
Gelacht Über den Klang des Ruhrgebiets.
Geplant Diese Topfuntersetzer.
Gewünscht Ein besser organisiertes Leben.
Gekauft Chanel Rouge Coco >Lune Rousse<.
Geklickt The Makers
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(Wochenrückblick nach einer Idee von Fräulein Julia)

28.10.2011

glückspaket

Wandern. Mit der Zeit - und manchmal ohne.
Glückspaket, oh Glückspaket - heute schmeckst Du besonders süß. Los, flitz ich an diesem Morgen (Der Bildschirmschoner heißt übrigens Fliqlo - und macht definitiv auch glücklich!) in den Norden. Mit an Bord: süßes Gepäck, das den Geschmack des kühlen Herbstes in sich trägt. >Chai Cookies<. Ich liebe den Chai, ich liebe den Keks. Ich liebe den Chai Keks. Und das beste an ihm ist sein Geruch. Sein würzig wohliger Duft nach Zimt, nach Muskat, nach Ingwer, nach Nelke und nach Kardamom. Und als Basis ein kompakt zuckriger Teig.

Wie das geht? Ich sag's euch schnell. 150 Gramm cremige Butter (Die mit der Kuh ist meine liebste - unnachahmlich.), 100 Gramm brauner Zucker, 100 Gramm feiner weißer, 1 Ei und 1 Eigelb. Sie drehen gemeinsam einige Runden bis zum Super-Klumpen. 225 Gramm Mehl und ein halber Teelöffel Backpulver gesellen sich hinzu, ebenso wie die gute Prise Salz. Dann kommt der Mörser ins Spiel - und der ist definitv auch ein Glücklichmacher. Es gibt kein schwereres Gerät in meiner Küche, er macht seine Sache so gut. 

Also: ein Teelöffel Zimt, ein zu Dreiviertel gefüllter Teelöffel Kardamom, jeweils ein halber Teelöffel Nelken und Ingwer und eine gute Prise Muskat. Zusammen hinterlassen sie Spuren im Teig - im wahrsten Wortsinn. Nur ganz leicht fahren sie unter für einen schönen Marmoreffekt im Keks. Kleine Bällchen formen und auf dem Backpapierblech platzieren, bei vorgeheizten 180 Grad etwa 10 Minuten einschmelzen lassen, kurz ruhen und dann in einer Gewürzzuckerwolke wenden. Dafür habe ich ein wenig der Gewürzmischung separiert und mit Zucker gemischt. Das Glück steht zum Verzehr bereit.

Und außerdem: Endlich >Pia<. Gewartet - und nicht enttäuscht. Vielmehr dermaßen beglückt, das ich es nur jedem ans Herz legen kann. An das wandernde natürlich. Und so wandere ich an diesem Wochenende mit denen von SoLebIch. Und vorher noch zu einem kleinen >Blind Date<. Uiuiui. Ich drück dann mal aufs Gaspedal.

Lasst es euch gutgehen - und vergesst den Sonntag nicht. Julie erwartet euch.

(Und wenn ihr wollt, dass ich EUCH demnächst vielleicht ein klitzekleinesbisschen glücklich mache, dann schreit doch noch bis Montag mit mir: Hurra!)

22.10.2011

glückspaket

Krümeln statt Grübeln.
Das Glückspaket geht in die nächste Runde, und wurde dabei quasi aus dem Netz in das >reale Leben< gehoben. Und deshalb hat mein Glückspaket - das heute erst am frühen Samstag morgen seinen Dienst beginnt - einen kulinarischen Anstrich. Maline schickte mir ein kleines Genusspaket, das anteilig nur noch in Krümeln vorhanden ist (Danke Maline! Danke Okka!). Den Chai - auch Teil des Pakets - krönte ich mit einer meiner Milchhauben und einer Teebeutelweisheit. Manchmal ist es einfach auch genau umgekehrt. Was mich sonst noch glücklich machen wird? Die neuen Kataloge von Toast. Habt ihr sie schon? Sie werden jedes Mal schöner und schöner für mich.

Außerdem glücklich macht mich die Kälte, weil sie mich dazu zwingt meine neuen Pulswärmer überzustreifen, die ich mir noch zu Sommertemperaturen gegönnt habe - in weißer Voraussicht. Pulswärmer kann ich übrigens nie genug haben. Sandra Juto häkelt auch so wunderbare Exemplare.

Wo ist das Glück am Wochenende noch für mich? Auf dem Markt wohl. Ich gehe gleich raus und hole mir Blumen und vielleicht dieses wilde Buch. Ich sehe kurz die Sonne und später in der Küche das Licht des Ofens. Denn ihr wisst ja: Morgen ist Sonntag.

Und am Ende Bosse: >Ey, wir sitzen im Wartesaal zum Glücklichsein, zum Glücklichsein.< Wie gut, dass manchmal ein Paket neben uns steht.

Habt ein gutes Wochenende!

17.06.2011

wochenende

Ausrufezeichen.
Das wünsche ich euch. Und falls die Welt nicht richtig steht, einfach mal drehen - wie das >n< im Bild. Habt ihr gute Pläne? Sehen wir uns am süßen Sonntag? In meinem Kalender ist morgen der Mädchenflohmarkt vermerkt. Verbunden mit der Suche nach einem Rumtopfgefäß - meins hat sich nämlich auf wundersame Weise aus dem Staub gemacht. Dabei war der Keller ganz fest abgeschlossen. 

Bis bald, ihr lieben Vorbeiklicker!

04.04.2011

zucker

Eingedeckt. Baiser.
Am Wochenende war ich auf dem Flohmarkt. Seit der schöne Markt am >Alten Güterbahnhof< in Düsseldorf nicht mehr existiert, habe ich so lange auf eine tolle Alternative gewartet. Seit letzten Herbst beheimatet nun der { Gare du Neuss } samstags einen Antik- und Trödelmarkt. Jedes Mal, wenn ich dort bin, verschwindet etwas in meiner Tasche. Diesmal nun für mich kleine Zuckerbäckerin eine Tortenplatte und zwei Tortenringe aus einer Konditoreiauflösung für sechs Euro. Fantastisch! Hätte die Sonne am Samstag nicht eh schon gestrahlt, ich hätte das Lächeln auch ohne sie geschafft. Beim Blitzen der Beute fiel mir noch mein großer Liebling in die Hände. Mein Baiserring. Passte so gut - der Tupfer. Ich wünsch euch was: Kommt gut durch die Woche! 

Für Flohmarkttipps von Überall bin ich übrigens immer aufgeschlossen: Falls ihr welche habt, verratet sie mir!

Und noch was: Diese Woche bleibt es süß. Schon morgen habe ich einen wunderbar köstlichen Ausflügler für euch.

25.03.2011

tide

Hase am Magnolienzweig. Naschen.
Habt ihr Lust? Seid ihr schon in Osterstimmung? Eine Tide (Tischdekoration) gibt es drüben von mir: bei SoLebIch. Die Bezeichung >Tide< kam mir spontan dafür in den Sinn, und weil ich das Meer so mag - vor allem die Nordsee - hat sich diese Abkürzung in meinem Kopf sofort zu einem schönen Gedanken verknüpft. Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende - mit einer Stunde weniger, aber dafür bald mehr Licht im Frühling. Erzählt mir, was habt ihr vor? 

Übrigens: Sosü diesmal wieder bei lingonsmak.

19.03.2011

eieiei

Tauchbad in der Natur.
Heute gibt es einen Verweis von mir, zu SoLebIch. Ich habe gefärbt für Ostern. Ich weiß, es ist noch ein bisschen hin, aber man kann nie früh genug beginnen. Vor allem, wenn sich noch der Geist des Experiments darunter mischt. In diesem Projekt haben übrigens auch einige der Tütenblüten von letzter Woche ihren Platz gefunden. Vielleicht habt ihr Lust vorbeizuschauen. Genießt den Frühling - der beginnt schließlich bald auch ganz offiziell.

Und nicht vergessen: Morgen ist wieder { Sonntagssüß }-Zeit - diesmal hier bei mir. Wir freuen uns auf eure Fabrikate, ob selbstgemacht oder fremdgenascht!

08.03.2011

heute

Veilchendienstag.
Natürlich eingefärbt.
Heute gilt es noch. Am Veilchendienstag habe ich erneut Karnevalsgebäck genascht: { Mutzen-blätter }, die mich durch ein paar Backstuben ziehen ließen. Zumindest kulinarisch nehme ich alles mit. Und die Farbstoffe passten auch so wunderbar zum kleidsamen Verkleiden. Meine Cousine hat sie mir vor einer Weile schon geschickt. Sie hat die Stückchen eingefärbt mit Paprika, mit Blaubeere und mit anderen Regenbogenfarbtopfutensilien. Ganz toll. Ich kann mich sehr für solch feine Kleinigkeiten erwärmen. Neben den Kleinigkeiten halte ich für euch noch ein paar Klicks bereit, die mich zuletzt begeistert haben.

Heute geordert: die wunderschönen Kataloge von Toast
Heute auserkoren: ein Kleid von studiorundholz
Heute angeschmachtet: Fliesen von VIA
Heute innerlich mitgefeiert: die Feste auf bliss! 

Bis morgen schon - vielleicht.

27.02.2011

grün

Komm schon, Frühling!
Die Stimmung draußen ist wenig erbaulich: Es regnet Bindfäden. Eigentlich mag ich den Regen, aber heute klopft er nicht ans Fenster, sondern pieselt alles nur öde ein. Den Frühling habe ich mir deshalb gestern auf dem Markt zusammengepflückt - mit Tulpen und Salat.  Auf dem Schreibtisch habe ich zudem ein wenig Ordnung geschaffen und meine grüne Lieblingskarte in die Mitte geplanzt. Es ist ein Motiv aus der >Spring Summer Collection< 1996 von Dries van Noten. So blüht es innen.