Danke. Für all die warmen Worte, die mich hier erreicht haben. Für Trost und Mut und einfach nur da sein. Für dieses heilsame Netz. Das, was die Angst ausgelöst hat, ist Krankheit. Urplötzliche Krankheit. Die nicht mich selbst betrifft, aber deshalb umso schwerer wiegt. Etwas, das ich oder wir alle nicht in der Hand haben. Damit umzugehen, lerne ich. Und lasse mich dabei von den Worten einer Freundin begleiten: >Das Schlechte können wir nicht verhindern und uns auch nicht darauf vorbereiten. Es kommt, wie es kommt. Bis dahin wollen wir lieber froh sein und es so gut wie möglich haben.< Noch fällt mir das Frohsein schwer, aber ich wachse hinein.
Lasse mich unterstützen von selbstgemachtem Vanillepudding. Eine abgefüllte Trostdosis mit luftigen Löchern, durch die ich atmen kann. Weißweich geschlagen, zartsüß, zum Hineinkriechen. Sechs kleine Gläser (oder Pu für zwei Personen) rühren sich aus 500 Milliliter Milch und einer Vanilleschote. Aufkochen lassen, vom Herd ziehen. In der Zwischenzeit zwei Eiweiß zu Schnee schlagen. 35 Gramm Speisestärke, 35 Gramm Zucker (oder Honig), 75 Milliliter kalte Milch und zwei Eigelb zu einer stärkenden kleinen Suppe rühren. In die heiße Milch klümpchenlos einbesen. Zieht mit wohldosierter Hitze fix an. Schnee unterheben – und warm abfüllen. Mit Himbeeren krönen oder einfach ohne.
Schiebt sich als helle Wolke vor.







