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06.09.2016

pflau/mi

pflaumen mirabellen crumble I fräulein text

Bis zum nächsten Sommer. Da/s war ein Versprechen. 

Auch in dieser U/Frische waren die Pflaumen meine zufälligen Begleiter. Ganze Straßenzüge übersät mit Obstkonfetti, das ich einfach nur vom Himmel pflücken musste. Kiloweise Mirabellen mit goldenen Sprossen – und tiefviolette Pflaumen, in denen es sich ab und an ein Wurm gemütlich machte. So ist das mit der Katze und der Maus und dem Tisch, wenn keiner guckt ;)

Ja, einsame Weiten waren es tatsächlich, die ich dort, etwas oberhalb der Mecklenburgischen Schweiz, wiederfand. Indre hat damals ebenfalls gesammelt und die Früchte zu Konfitüre reduziert versüßt. Bei mir wurde dreimal ein Crumble daraus. Schlicht: überbackene Früchte. Die Form dafür fand ich auf dem Flohmarkt, der mobile Ofen für die Steckdose war eine Leihgabe, Butter, Zucker und Mehl auch auf dem Dorf ein Klacks. Vier Zutaten – und am Ende war alles mehr als gut. Ganz einfach. So sehr ich das ein oder andere aromatische Zutatenplus schätze, diese Version behalte ich bei. Ach, ganz vieles möchte ich beibehalten. Doch zu Hause ist manchmal schneller als Ankommen …

+ bevor hier jetzt alles Obst von den Bäumen fällt: Pflau/Mi Crumble
(fast schon zu profan, um es Rezept zu nennen // alternativ gäbe es diesen fabelhaften Mini mit Zimtkruste)


reichlich Mirabellen + Pflaumen halbieren, entsteinen, bodenbedeckend in eine ofenfeste Form schichten // berohrohrzuckern + kurz Saft ziehen lassen // in der Zwischenzeit aus Dinkelvollkornmehl (Typ 1050), kalter (!) Butter und Rohrohrzucker im Verhältnis 4:2:1 Streusel kneten. Angemerkt: mein Gusto + mein Pi-mal-Daumen :) Wer sich für die perfekten Streusel interessiert, liest hier! // rauf auf die Früchte, ab in den Ofen // bei 180 Grad für 25 bis 30 Minuten bräunen // lauwarm mit Rahm auftischen // der späten Sonne entgegenblinzeln



+ mal wieder …

30.06.2016

ein (kurzer) tag in maastricht

ein (kurzer) tag in maastricht I fräulein text
mit dem fahr/radeln allerdings die anderen . . .



Einfach mal raus: einen Tag in einer (fremden) Stadt verbringen. Ich überlege und hole (gedanklich) den Atlas hervor, fahre mit dem Finger über bekannte und unbekannte Orte. Ja, etwas Neues wäre schön, aber Altbekanntes neu aufzufrischen auch. Es im Sommer/Licht zu sehen. Spontan entscheide ich mich für >bekannt< und entgegen meines Vorhabens doch für eine Fahrt nach Holland. Nach Maastricht.

Gleich am nächsten Morgen geht es los. Wobei: Morgen ist übertrieben. Der Drang (o zwingende Wunsch), den Tag bis auf die letzte Minute auszuquetschen, lässt tatsächlich nach. Die Stimme, die >lohnt sich nicht mehr< flüstert, auf die höre ich schon länger nicht mehr. Lohnt sich immer! Mittlerweile finde ich es eh viel schöner, genau das mitzunehmen, was ich wirklich mag, anstatt Orte nach Liste (anderer) nur kurz abzuhaken. Je mehr Eindrücke, umso mehr gilt es auch, sie zu verarbeiten, und da ich die guten Momente nur ungern sofort überdecken möchte, bleibe ich bei den liebsten. Peu à peu. Nicht immer alle auf einmal, aber immer wieder gerne (die selben).



Die Fahrt mit dem Auto nach Maastricht dauert von Düsseldorf aus etwas über eine Stunde. Prima. Parken allerdings ist nicht ganz so prima und leider teuer. Direkt im Zentrum kostet ein Tagesticket schonmal bis zu 35 Euro. Je weiter man sich vom Kern entfernt, desto günstiger wird es natürlich, kostenlose Parkplätze (man korrigiere mich!) gibt es meines Wissens aber nicht. Ich entscheide mich für den moderaten Tarif im Q-Park Plein 1992 mit maximal 13 Euro pro Tag (hier gibt es übrigens eine Übersicht aller Parkhäuser in Maastricht), vor allem auch, weil die Lage (für mich) ideal ist. Das Parkhaus liegt auf der linken Seite der Maas und schließt um zwei Ecken an die Rechtstraat an. Ein etwas leiseres Viertel mit kleinen Geschäften und Restaurants, nicht so übertrieben hektisch und voll wie die Innenstadt. Außerdem liegt direkt nebenan ein Albert Heijn. Ein Besuch im Supermarkt gehört für mich in jeder ausländischen Stadt zum guten Gefühl dazu :) Die biologische Alternative wäre ü Estafette

Ebenfalls auf dem Plein liegt die Bakkerij Koos. Ich packe meistens ein großes >Pain de Campagne< ein. Noch mehr Brot (unter anderem das liebste mit Fenchel und Rosinen) gibt es im Le Salonard. Der Sjiek Kookpunt serviert >lekker kost< zum Mitnehmen und Verspeisen vor Ort, ebenfalls im Viertel. Schräg gegenüber ist ein großartiger kleiner Blumenladen: Bij Sam Sam. Allein ins Fenster zu schauen, macht schon Freude. Der Stopp in der Patisserie Royale ist obligatorisch – und nur einen Katzensprung vom Maastrichter Samstagströdelmarkt entfernt. Der ist klein und überschaubar, direkt vor dem Bahnhof in der Stationsstraat, und nicht jedes Mal besonders >moii<, aber ich habe bislang immer etwas dort gefunden ;)

Für die nächsten Orte muss ich über die >Sint Servaasbrug<. Wer mag, biegt vor der Brücke noch links ab Richtung Bonnefantenmuseum. Der Bau von Aldo Rossi liegt einen kleinen Fußmarsch entfernt direkt an der Maas. Hat auch einen netten Museumsshop. Am Ende der Brücke schlenkere ich jedoch rechts ab und umgehe damit die Haupteinkaufsstraße. Die steuere ich ausschließlich – und je nach Laune, Wetter und Wochentag – nur für die sehr bekannte (und dementsprechend gut besuchte) Buchhandlung Boekhandel Dominicanen in einer ehemaligen Kirche an. Oder für ein Eis bei Australian Homemade. Oder für eine Portion Frietjes bei Frituur Reitz auf dem Markt. Dort befindet sich auch eine Filiale von Sissy-Boy, wem das gefällt . . .

Mein eigentliches Ziel bleibt das Kookhuis aan de Maes, der kleine Bruder des Amsterdamer Duikelman. Mittlerweile gibt es zwar mit dem >Kochhaus< in Köln auch einen deutschen Ableger, aber niederländische Kochbücher finde ich natürlich nur hier :) Stehe ich anschließend mit dem Rücken zum >Kookhuis<, gehe nach links und biege die zweite Gasse ebenfalls links ab, lande ich irgendwann mit ein bisschen geradeaus, um die Kurve und Fragen in der Brandweerkantine. Zur Kuchenpause. Oder einer mit Kaffee und Limonade. Auf der selben Straße, der Capucijnenstraat, liegt auch das Marres. Ein kleines Museum für zeitgenössische Kunst in einem Haus aus dem 20. Jahrhundert. Randnotiz: Ich habe mir dort zuletzt die (mich) sehr bereichernde Ausstellung >Notes on Creativity< über Ferran Adrià angesehen. Die im Museum gezeigte Dokumentation >Cooking in Progress< findet sich noch bis September in der ARD Mediathek. Unbedingt (!) empfehlenswert ist auch das im gleichen Haus untergebrachte Marres Kitchen. Serviert wird orientalische Küche – im Sommer mit Platz im Garten, im Schatten der Feige. Auf dem Weg zurück Richtung Innenstadt und Parkplatz noch neu entdeckt: Food Gallery & More. Ich war schon satt, aber das teste ich: ziel/sicher beim nächsten Ma(h)l.


Ganz schön viel Aroma, oder? Aber deswegen bin ich gerne dort – und hier ;)
+  für weitere Stationen . . . immer offen. Was mögt ihr?

14.06.2016

(nicht nur) sonntagsbrötchen

sonntagsbrötchen ohne kneten I fräulein text

. . .  sondern auch ein weites herz



Dänemark, 2008. Ich möchte unbedingt nach Kopenhagen – mit dem Auto. Um die ferne Strecke angenehm zu portionieren, plane ich dafür zwei Stopps ein. Den ersten an der Nordsee nahe St. Peter Ording, und den zweiten auf der dänischen Insel Fünen, um dann über den >Storebælt< nach >Copenhappy< (wie Marleen die Stadt so schön nennt) zu sausen. Ich segle willkürlich durch das Netz und buche – auf gut Blick – >Liselund<. Das Bed & Breakfast von Jette. Für genau zwei kleine Übernachtungen. Tatsächlich aber bleibe ich zwölf Tage.

°

Wir kommen an – und sind die einzigen Gäste. Da wir uns verspätet haben, erwischen wir Jette auf halbem Feldweg im Auto. Sie muss noch schnell in den Supermarkt nach >Nyborg<, aber die Haustür sei offen. Sie schließe hier nie ab. Willkommen :) Wir parken, stellen unser Gepäck im Hausflur ab, ich laufe sofort zum Meer. Emma ist dabei. Kurze Distanz: Schon durch die grüne Lücke sehe ich das Wasser, gesäumt von einem schmalen Steinstrand und inmitten ein/zwei/drei (private) Stege. Es ist früher Abend, menschenleer, im Schleierblau zeigt sich die Silhouette der Brücke. Zum Greifen nah. Nur ein kleiner Sprung, so fühlt es sich an. Ich laufe auf den mir nächsten Steg, Emma hinterher, setze mich ganz nah an die Kante, die Beine in der Luft, und schaue nach vorn. Nur nach vorn. Sehe ein einziges Blau und damit alles. Einer jener Augenblicke. >Er liebte das Meer aus tiefen Gründen.< Dieser Satz, den ich damals noch nicht kannte. Dank dir schlägt er immer wieder Wellen. So gerne denke ich an dieses Stück Zeit zurück.

~

Ich weiß, ich kann jetzt nicht gehen. Wir verlängern, obwohl das eigentlich unmöglich ist. Jette muss für vier Tage nach Hamburg. Sie fährt – und wir bleiben. Vier Tage ohne Jette bedeutet allerdings auch, vier Tage ohne ihre >Jettebrötchen<. Diese faulen, knusprigen Dinger, deren Teig Jette jeden Abend in einer großen Schüssel zusammmenrührt, und dann in den Kühlschrank stellt. Um sie am nächsten Morgen mit einem großen Holzlöffel auf ein Blech zu klecksen und in den Ofen zu schieben. Ohne Rühren, ohne Kneten, ohne Formen, ohne Nix. Noch ofenwarm reicht sie Salzbutter (na klar!) dazu und selbstgemachte Marmelade. Was für ein Start in (fast) jeden Tag! Das Rezept hängt nun seit acht Jahren neben dem des Mini-Käsekuchens. Süß und Salzig. Zwei wichtige Blätter über dem Herd, mehr braucht es oftmals nicht.


Brötchen ohne Kneten nach Jette
600 Gramm (Weizen-)Mehl
125 Gramm (Weizen-)Vollkornmehl (o >Grahamsmel< – falls in Dänemark unterwegs!)
25 Gramm frische Hefe
1 Esslöffel Honig
1 Esslöffel Salz
500 Milliliter Wasser, lauwarm
100 Milliliter Milch

Mehl mischen. Hefe, Honig, Salz in Wasser auflösen. Alles mit einem Löffel zusammenrühren. Milch nicht vergessen! Keinesfalls kneten. Etwa 14 Stunden (am besten über Nacht) bedeckt im Kühlschrank gehen lassen. Angemerkt: Unbedingt eine ausreichend große Schüssel wählen; Teig wächst! Ohne Kneten und erneut mit Hilfe eines Löffels (klebt ein wenig!) brötchengroße Portionen auf ein (Backpapier-)Backblech setzen. Bei vorgeheizten 240 Grad O/U 20 bis 25 Minuten knusprig bräunen.

Nyd dit måltid!


Noch so eine Erinnerung: Streifen.

06.02.2016

unterwegs in wuppertal

unterwegs in wuppertal I fräulein text
                                                                      ti                         pp s



Ziemlich genau in der Mitte. Zwischen Düsseldorf und Wuppertal. Da bin ich, da wohne ich. Lange und schon immer, aber erst mit der Zeit ist mir der Ort, an dem ich lebe, einer geworden, mit dem ich mich angefreundet habe – aber das ist eine andere Geschichte :)

Viele Jahre ging es für mich nur in eine Richtung: zum Studium, zur Arbeit, zum Er/Leben: Unterwegs in Dü. Mittlerweile zieht es mich sehr oft in die andere. Nach Wuppertal. Eine Stadt, die ein bisschen eckig ist. Rau, ungeschliffen, unkompliziert, warmherzig und manchmal auch herrlich trüb. Melancholisch. Zum Untertauchen schön – und zum Luftholen. Eine Stadt, in der sich so viel auf/tut. Unentdecktes, mir Unbekanntes, überraschend Neues, Leichtes, Schweres, Glänzendes (manchmal auch erst auf den zweiten Wimpernschlag), Gutes und Geliebtes.

Ich mag Wuppertal. Sehr. Ja, Julie! Unbedingt kommst du hierher, bitte. Nicht zuletzt deshalb gibt es jetzt diesen Beitrag hier . . . Mein Wu/Radius ist sicherlich begrenzt, aber trotzdem – oder gerade deshalb – teile ich diese/meine (25+) Orte mit euch, an denen ich gerne bin.


Architektur, Kunst, Kultur & Grün 

1 Der Botanische Garten auf der Hardt: grün, frei, weit (und einer der ältesten Deutschlands). Mit einem Blick auf und über die Stadt. Mit spiegelnden Gewächshäusern und dem >Elisenturm< für noch mehr Weitsicht. Um diese Höhe zu erreichen, führt eine ziemlich steile Wendeltreppe in den Wuppertaler Himmel. Leider nix für mich, doch es lohnt sich trotzdem ;) Angemerkt: nur nach vorheriger Terminabsprache o einmal im Jahr beim Tag des Offenen Denkmals! In der Orangerie gibt es bei Sonne Sommersprossen und jeden Sonntag >Brunch<. An (fast) allen anderen Tagen und gleich nebenan im Café Elise: >Kaffee und Kuchen<. 2 Im Skulpturenpark Waldfrieden des englischen Bildhauers Tony Cragg gibt’s wiederum Kunst. Ebenfalls Natur – und auch einen Zaun, aber das Zusammenspiel ist eigenwillig gut. Und je nach Jahreszeit stehen auf dem Programm: Konzerte und ein Abendessen in der ehemaligen Fabrikantenvilla. Eine Retrospektive zu Tony Cragg zeigt/e übrigens 2016 das Von der Heydt-Museum, dessen Ausstellungen auch unabhängig davon immer mal wieder einen Besuch wert sind. 3 Der Zoo. Nach mehr als 30 Jahren war ich am vergangenen zweiten Weihnachtstag wieder einmal dort. Ganze Kindheitssommer bin ich dort die Hügel auf- und abgelaufen, und es war tatsächlich so, als wäre ich nie weggewesen. Ja, das Thema Zoo ist diskussionswürdig (keine Frage!), aber der Wuppertaler Zoo ist als Parkanlage einfach so charmant aus der Zeit gefallen. Natürlich hat diese bereits an den historischen Gebäuden genagt, dennoch bleibt es (für mich) eine be/raubende Anlage inmitten des Villenviertels (das allein schon einen Spazier/Gang lohnt). Sehr grün, sehr weitläufig und deutlich (!) bergig. Ein ewiges Auf und Ab, das belohnt werden will: mit ziemlich guten Pommes aus dem Okavango (und in Sichtweite die Elefanten). 4 Die Historische Stadthalle auf dem Johannisberg: mondän, eindrucksvoll und ein bisschen angestaubt, im positiven Sinn. Klingt gut – und nach. 5 Gleich nebenan steht ü die Schwimmoper. Minza war auch schon da :) 6 Und am Fuße: das Tanztheater Wuppertal. Pina Bausch sei Dank. Apropos und kürzlich entdeckt: das (in der Sechzehn bereits vergangene), aber so verlockend klingende Filmfestival Tanzrauschen. Eine Fortsetzung folgt . . . hoffentlich. 7 Die Textilindustrie bestimmt/e einst das Bild Wuppertals. Einen tieferen Blick in die Geschichte und Arbeit mit den traditionellen Jacquard-Webstühlen gewährt die Bandweberei Kafka. Die darauf gewebten Bänder stecken auch – zum Kauf gewickelt – in den Gläsern in Frauke Kafkas Papier & Textil Manufaktur. 8 Mein allerliebster Platz – und einer, der mein Herz ruhig und ewig weit werden lässt, ist die Staudengärtnerei Arends Maubach auf Ronsdorfs >Blumiger Höh'<. So schön. Immer wieder. Dorthin fahre ich, wenn es mir gut geht. Dorthin fahre ich, wenn es mir nicht gut geht. Einmal kurz im Glashaus sitzen. Ein Stück Kuchen gabeln im >Grünen Salon< (geöffnet jeden Samstag und bei Veranstaltungen; bitte vorher auf der Homepage nachsehen. Achtung: Winterpause!). Atmen. Ein und aus. Und unbedingt mitnehmen: die Postkarten mit den historischen Pflanzmotiven, stilecht in einer Samentüte aus Kraftpapier. Gibt’s im >Packschuppen<. Neben Wolldecken, Literatur und Gärtnerseife . . .


Essen, Trinken, Kaufen

9 Unangefochten: Auf der Bank sitzen. Der, vor dem Café du Congo. Bevorzugt im Sommer. Autos fahren langsam vorbei, halten an, kurbeln das Fenster herunter. Menschen unterhalten sich kurz und fahren dann weiter. Ich nippe an meinem Getränk, schaue wahlweise hoch in die B/Wipfel oder auf die Häuserfassaden gegenüber und finde das Leben gut. 10 Im Winter wechsle ich dann ins Katzengold. Auf eine Mohntorte. Oder etwas anderes Gutes :) 11 Wenn es mich mal aus dem >Luisenviertel< treibt, dann mit Sicherheit ins Café Simonz. Auf ein Croissant zum Beispiel. Frühstück ist dort immer eine gute Idee. 12 Das gibt’s auch im Mangi Mangi. Aber noch besser ist der Mittagstisch! Die Lage . .  . na ja . . . aber mittags: Ausrufezeichen. 13 Ein Stopp auf dem Elberfelder Neumarkt in der Innenstadt gehört immer dem Gewürzstand Rajabpour. Einmal kurz schnuppern. Dort gibt es auch das richtig gute Brot von Enrique aus dem >Windrather Tal<. 14 Apropos Brot: Dienstags und donnerstags steht der Hutzelbäcker auf dem Laurentiusplatz (ebenfalls in Elberfeld). Sehr gut! 15 Und noch ein B/Tipp: die Bäckerei Myska. Meine Haus-und-Hof-Filiale ist die auf der Briller Straße. Uff. Was für eine Auswahl. Ich empfehle . . . alles :) 16 Das schönste Ladenlokal im Luisenviertel gehört mmn Tanja Kardos. In ihrer Luise 1870 hängt Mode. Weite, berauschende, großartige. Von Ewa i Walla, Rundholz, Privatsachen ua. So mag ich’s. Manchmal schaue ich auch einfach nur durch die Fenster. Je nach Laune für die Laune. 17 Auf derselben Straße, ein paar hundert Meter weiter, hat vor ein paar Monaten das 33QM eröffnet: Der Raum für schöne Angelegenheiten. Vintage plusplus. Endlich wieder zurück im Tal. Zu schön. 18 Natürlich gibt es im Luisenviertel noch viel mehr gutes Geschäft: Die Buchhandlung v. Mackensen mit ihren Büchergilde-Reihen – und einem übersichtlichen, aber fein kuratierten (Kochbuch-)Sortiment (eine schöne Auswahl hat auch Bertha’s) gehört für mich dazu. Apropos Bücher: Gleich gegenüber steht ein öffentlicher Bücherschrank. Einfach mal durchblättern . . . Der Craft Beer Kiosk, Edda Mör oder auch Tisch & Bett, wer Marimekko mag. Bitte treiben lassen. Umsehen. Stehenbleiben. Ihr findet etwas :) 19 Im ehemaligen >Essraum< von Volker Mehl (auf der Friedrich-Engels-Allee) ist jetzt das Fancy Foods. Vegetarische und vegane Küche. Noch nicht ausprobiert, aber unerwähnt wollte ich es auch nicht lassen.


Schön/ und Sonstso 

20 Einmal im Jahr findet in Heckinghausen das Bleicherfest statt. Flohmarkt inklusive. Der ist ziemlich groß, ziemlich voll – und leider nicht ganz neuwarenlos. Für alle, die Muße und Ausdauer haben, findet sich dennoch der ein oder andere Schnapp. 21 Noch mehr Flöhe tummeln sich auf dem Luisenfest. Traditionell an einem Sonntag und immer im Mai oder doch im Juni? Den Termin verpasse selbst ich regelmäßig . . . bitte unbedingt nachschlagen ;) 22 Im Herbst gibt es die WOGA. Wuppertaler Offene Galerien und Ateliers. Unter anderem auch das von Christine Ruff. 23 Utopiastadt heißt das Projekt auf dem Gelände des >Mirker Bahnhofs<. Ein Labor für Ideen – mit Veranstaltungen, Gastronomie und viel Aufwind. 24 Zum Schluss + immer wieder gerne: einfach rumkurven. Wuppertal hat so viele schöne Straßenzüge. Im Briller Viertel, im Zooviertel, am Ölberg, am Arrenberg, in Barmen, in Vohwinkel undundund. Hach, du bist meine Stadt. Und irgendwann fahre ich auch (nochmal) mit der Schwebebahn.


Bis hierhin.
Alles weitere ist offen.

Also: Sagt, ihr Taler – was kenne ich noch nicht und sollte ich unbedingt kennenlernen? 

25 Lohnt sich der Zaunkönig

+ ich ergänze um Nummer 26: Creme Eis am Platz der Republik. Wenige hausgemachte Sorten, gespachtelt in Hörnchen oder Becher, eine kleine selbstgebackene Waffel dazu und ab unter die gestreifte Markise. So schmeckt’s. Mittlerweile auch im >Bergischen Häuschen< am Toelleturm.

27 Das Rex Filmtheater.

28 Nie mehr ohne Melanie auf die Sambatrasse ;)

25.08.2015

renekloden

reneklodenkonfitüre I fräulein text



Reneklodenkonfitüre mit Limette, Ingwer und Vanille
be vor es vorbei ist
/

Spätsommer. August. Renekloden. Oh là là. Der kürzeste Fruchtturnus. Nur ein paar Wochen – und die neigen sich. Dem Ende entgegen und zum Croissant hin. Im französischen Rückreisegepäck steckten zwei Kilo der Königin: >Reine Claude<. Schattierend irgendwo zwischen Staubwiesengrün und mattem Gold.

Was soll aus uns werden? Ich frage (mich).

Herr Slater (diese Liebe lässt sich einfach nicht verbergen) antwortet, und weist den Pflaumen als aromatische Partner Vanille, Ingwer und Koriandersamen zu. Auf letztere verzichte ich dann doch. Keine Experimente, bitte. Nicht jetzt!

Ich koche.

Vier große gute Gläser Konfitüre aus 1500 Gramm entsteinten Renekloden und 375 Gramm Gelierzucker (2:1), Vanillepulver (oder Schotenmark), gemahlenem Ingwer, Limettensaft. Püriere nicht. Bevorzuge eine fließende Konsistenz mit fruchtigen Fetzen. Fülle ab, schraube zu. Und jeden Morgen auf.

Bis, ja bis zum nächsten Sommer.

Wo gibt es das perfekte Croissant?

16.07.2015

im sommer

im sommer I fräulein text

Mandelmarzipanmilch
einflaschen

:
getrocknete 
Aprikosen
kitzeln 
das Aroma
noch mehr 
heraus

mal wieder
in Nachbars Garten
einen schönen Abend haben

Miró besuchen
den nächsten freien Blick
gibt es am ersten Mittwoch im August

Sirup der Holunderblüte unter frischen Käse heben

im sommer I fräulein text

Melone teilen // ZitroneBasilikumSchollen e(i)s/sen





im sommer I fräulein text
Wellen zählen
Salatrüschen in Maisbrotecken legen

bohnenschwarze Eisbrühe rühren
ja, Kaffee, nicht Tee ;)

Bataten wässern : für Frittenstäbchen
grobe Polenta macht meine übrigens knusprig : ansonsten ist das hier wohl : das Weiße vom Ei

tälern
für alle Lokalisten (falls hier welche lesen : Fragezeichen)
freitags steht Nermin aus dem Garten jetzt auf dem Jubi : Ausrufezeichen

im sommer I fräulein text

Ottolenghi und seinen Muscheln verfallen
jeden Morgen : den Salat aufmischen








im sommer I fräulein text

sonntagssüßen
mit : Nektarine : Himbeere : Vanille : Hafer : Vollkornweizen : Rohrohrzucker : Butter : Ofen : Schmand : Löffel

einen schönen Abend in Dü verbringen 
+ einen schönen Tag in Maastricht
: hall/o Mu
ja : Du


Kirschkerne fischen
aus der Butter

//
Die guten Seiten.
Die anderen in Gedanken.

Bleibt sonnig – und mittendrin.

24.03.2015

auf der insel

auf der insel I fräulein text


dahinter und da/vor/hängen
im Sonnenschlitz früh/stücke/n

durch Gräser blicken
den Apfelblüten zu/sehen



auf der insel I fräulein text


mit der Nasenspitze ganz nah am Ellenbogen
einen Eisfluts/ch/aum löffeln





auf der insel I fräulein text

Sonne, Schutz und Gleichmut
in die kleine weiße Kirche schreiben
ja, dort
;
)

unter einem anderen Dach dem Meer nachsehen
ganz oben ganz weit werden

auf der insel I fräulein text

auf die Wiesen trinken 
                                                             
 (ein paar Schritte weiter gibt’s übrigens 
auch ziemlich guten Käse!)
den >krummen Hund< nach Hause führen




auf der insel I fräulein text



nah ans Kliff heranstaunen
vor dem Hagel s/türmen

große Gespülfreude empfinden

eine Gran/olala/ndschaft mitnehmen

für ein großes Blech

200 Gramm kleinblättrige Haferflocken
100 Gramm Buchweizenflocken
200 Gramm Buchweizen
150 Gramm gehackte Mandeln/Haselnüsse/Walnüsse
einzwei Handvoll Kokoschips
30 Gramm Sesam
100 Gramm ungesüßter Kakao
1 Teelöffel Vanillepulver
1/2 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Meersalz

mischen

60 Milliliter Dattelsirup/Honig/Ahornsirup
60 Milliliter erhitztes flüssiges Kokosöl

unter die
Flockendüne
rühren

auf ein (leicht) gefettetes Backblech umbetten
bei 175 Grad U im Ofen krossizieren
zehn Minuten von der einen,
zehn Minuten von der anderen Seite
plumi

immer schön im Auge
und den Löffel in der Hand
halten

wendenwendenwenden

ins Früchtefrohstück heben
oder unter den Joghurt

//
ein Farbschema entdecken

auf der insel I fräulein text

den Durchblick finden
den Kühlschrank leer räumen

und dabei
auf den Geschmack
kommen

in einer Schüssel

Bulgur Rauke Radicchio
Avocado Orange Parmesan
Cranberries und Kokoschips

Senf Honig Zitrone Olivenöl
Salz Pfeffer

Apropos Geschmack:
Hätte ich nicht gedacht,
nun schon zum zweiten Mal Sylt.
Unbedingt wieder.

Meer, Strand, Heide, Watt, Grün und manchmal wie in einem Film von Jacques Tati.

unbedingt: Mittwochskonzert in St. Severin // Fliederbeersuppe in der Alten Friesenstube // vorbei an Haus Kliffende Richtung Klappholttal // einmal um die Südspitze // die Wattseite gegenüber der Sansibar // ein Stück Rosentorte // durchatmen // die Sicht freihalten // den Wind machen lassen

+
die Insel zum Nippen
ins Schaufenster überführt
°

18.03.2015

am meer

am meer I fräulein text
(
)

Die Nordsee ist immer ein guter Anfang. Für Gedanken. Für Abstand. Für Salzluft, die das Haar in krause Kurven legt, und für den Wind, der lauter kleine Falten ins Gesicht weht. Vor/Freude/Falten. Für dicken Butterkuchen unter einer noch dickeren Mandeldecke und schmalen Matjes in noch schmaleren Brötchen. Für Momente, die bleiben, weil sie so einfach sind. Für Weitblick und die Wirklichkeit, für neue Impulse und alte Muster, die ich dann doch echt gerne habe.
Dieser Ort hier hat mich in den letzten Wochen verunsichert. Fühlte sich irgendwie nicht mehr richtig an. Bin ich noch Fräulein Text? Was nach außen hin vielleicht klar und geradlinig aussieht, hat innerlich so viele Abzweigungen genommen, dass die Leichtigkeit verloren gegangen ist. Am Wort und an der >Welt<. Schwere Schultern und ein Druck im Ohr (der mich leider immer noch begleitet) haben mich auch körperlich Abstand halten lassen. Dabei zu viel rechts und links auf der Suche nach der Frage: Wo ist mein Fokus? Wahrscheinlich liegt er dann doch abseits der Wege und alles ist gar nicht so verkehrt, wie man es selber meint. Deshalb: Fräulein, weiter im Text.
 Es hat aufgehört zu schneien.

;
)

07.11.2014

im herbst


Quitten
aus Nachbars Garten
rauben

eine Hortensie filettieren
den liebsten Ort aufsuchen

Hafertaler mit Zitrusnote backen
:
für rund 40 Kekse

220 Gramm weiche Butter cremig rühren
einen gehäuften Esslöffel Dinkelmehl (Typ 630) hinzugeben
kurz weiter rotieren
dann
:
ein großes Ei
schaumig soll es werden!

weitere 80 Gramm Dinkelmehl
mit einem Teelöffel Weinsteinbackpulver unterheben
sowie
50 Gramm dickflüssigen Honig
50 Gramm braunen Zucker
(das passt für meinen >süßen Zahn<
ihr entscheidet über plus oder minus)
das Mark einer Vanilleschote
einen halben Teelöffel Zimt
einen Teelöffel gemahlenen Ingwer
einen halben Telöffel gemörserten Kardamom
Abrieb einer Bio-Zitrone + -Orange
30 Gramm Rosinen
40 Gramm getrocknete grob gehackte Aprikosen
eine Prise Salz
140 Gramm Haferflocken 
:
nicht zu stark schlagen
locker und weich soll der Teig bleiben
:
mindestens eine Stunde kühlen
:
mit einem kleinen Eisportionierer
Halbkugeln auf's Backpapierblech setzen
:
in den vorgeheizten Ofen schieben
bei 180 Grad

:
goldbraun backen
(bei mir dauerte das gute 15 Minuten)

:
:
die Taler liefen weit 
und blieben ein wenig klebrig
:
waren
fruchtig
würzig
meins  

aus
:







dem
entgegenblicken

ein Huhn aus dem Tal eintopfen
diesmal
:
mit Nudelohren
statt Sternen


eine
aufgabeln

dem Regenbogenkristall
beim Sonnen zusehen

einen Backformenbaum bauen

Punkte empfangen


in Maastricht tagen
wie immer
mit einem
Stopp
:
bei
:
in der
:
im

mich an Sonntagen wärmen
die letzte Balkonminze aufgießen

Pflaumen durch Äpfel ersetzen

//
Danke, Herbst.
Ich bin gewappnet, Winter.
Was hält euch gerade warm?

12.09.2014

so gesehen

oder
anders


Von oben strahlt der Herbst. Schimmert in die Rüschen der kleinen Briocheröcke, leuchtet in den Flaschen die Sonne aus - für die ich vier volle Hände Zitronen aus ihrer Haut schälte. Und dazwischen blitzt wieder einmal Grün in allen Farben hervor. Der Limoncello, (m)eine Premiere, kostet diese momentan im Dunkel aus, bevor er bald in andere Gläser und Hände fließt. Während ich fußwärts blättere. So gesehen.

Wer nippen möchte, löst die Schale von 16 Bio-Zitronen mit einem sparsam arbeitenden Schäler und übergießt diese mit einem Liter Alkohol (95%). Schirmt die Lösung bis zur nächsten Lösung ab vom Licht und wartet. Wartet, wartet, wartet. Mindestens 14 Tage, besser noch 21. Oder längerlänger. Separiert und filtert den Zitronenhol von den entfärbten Schalenstücken und gießt (nach meinem Geschmack) mit einer aufgekochten und abgekühlten - Lösung - aus 800 Gramm Feinzucker auf einen Liter Wasser auf. Füllt flaschenweise ab und stellt diese erneut und für eine weitere Woche dunkel beiseite. Schlürft anschließend eisgekühlt in kleinen Schlückchen dem Sommer hinterher.

Ganz schön stark.
Die gehäuteten Zitronen wurden übrigens von mir ausgepresst und würfelweise eingefroren. Für einen Vorhang zum Beispiel.

Ein zarter Dauerbrenner meiner Sommerküche ist/war der Glasnudelsalat mit einer blättrigen Korianderkrone. Fünfmal bereits so gerührt - oder (ein wenig) anders. Die Lust ist nicht verloren. Im Gegenteil: Sie wird mich bestimmt auch noch durch die Neun und die Zehn an den Löffel treiben.

Zwischen zwei Gabeln kurz ausgeflogen: So schön. So gesehen - durch die Fenster der Orangerie.

Und wieder einmal den >sonntagssüßen< Tisch gedeckt. In kleiner goldener Runde, umfächert von guten Menschen. Sehr gern gesehen. 

Hallo.

31.07.2014

im juli


einen famosen
in die Luft halten

bei diesem goldenen
Tee-Gedeck
die Luft anhalten

unscheinbare Grießwürfel backen,
die unfassbar gut schmecken

//
mit 350 Gramm Weizen und 150 Gramm Mais - natürlich!
:
)

auf dem Flohmarkt einen Vogel finden
wo sonst?


Aromawasser trinken
mit Minze und Melisse

den weißen Johannis entästeln

unter einer Baiserdecke verstecken


F/feste feiern, wie sie fallen
Buchstaben entblättern
:

zuvor
:
gar gut bei ihm


Silber bündeln //
Silber knacken
Danke, Anna!

wie früher

wie heute

verzehrt
schon vor/gestern

//
Wieder ein Mo so.
Auguste, du darfst kommen!

Sommert weiter, sommert bestens.

08.01.2014

florentiner


zu vor

vorhang
verhang


ver 
hängnis

o
°



 
auf
(an)
fang
(en)
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Es geht vorwärts mit einem Biss zurück. Doch davor: Euch allen eine famose Vierzehn – möge sie viele schöne Momente bereithalten. Möge euer Herz weit sein, das >Aber< still und der Blick ganz oft über den Horizont hinaussegeln. Ich habe es nicht so mit den Vorsätzen, wohl mit den Sätzen – auch mit halben. Einer davon könnte sein: mehr Kunst sehen. Überhaupt: mehr sehen. Wieder einmal das Meer sehen, gehört sicher auch dazu. Unlängst gesehen, ersehen, erfahren: >Kolumba< in Köln. Das schmeckt so sehr. Übrigens: Was legt ihr mir nahe? Spannende Bauten und Ausstellungen – wo seid ihr? Ich freue mich über Empfehlungen quer durch. Deutschlandweit, grenzübergehend. Das Unterwegssein bleibt. 

Was mir aus dem letzten Jahr noch geblieben ist, sind Florentiner. Die gehen sicher auch weiter mit. So unkompliziert, so gut, (fast) verhängnisvoll. Und, so gut – sagte ich schon? Sagte ich schon! Das Rezept in seiner Basis legten mir Okka und Nike in den Mund. In den Spitzen adaptiert und um ein wenig Pistaziengrün ausgewogen, sind die dünnen Speiseteller meine bisher beste Wahl des Jahres – um immer wieder anzufangen.

Für eine große Dose Flo (lasst mich nicht lügen; ich tippe rückwärts 20 bis 25 Stück) gehen 50 Gramm Butter, sechs Esslöffel Sahne sowie 50 Gramm Rohrohrzucker und 50 Gramm Muscovado gemeinsam auf der Herdplatte warmbaden, bis sich die Kristalle entspannt lösen. Der süße See empfängt anschließend in einer weiten Schüssel 40 Gramm Mehl, 140 Gramm Mandelblättchen und eine 140 Gramm schwere Trockenfrüchte-Mischung aus Cranberries und kandierter Ananas sowie gehackten Pistazienkernen. Locker mit dem Löffel unterrühren. Mit eben diesem dann (und einer führenden Fingerkuppe) schwungvoll kleine Hügel mit Abstand (!) aufs Backpapierblech setzen. In den vorgeheizten 190-Grad-Ofen schieben (wahlweise minusgradiger für die Umluft und zwei Bleche). Erneut: Setzen, Eins! Ich sage es euch. Etwa 10 Minuten zurechtknuspern lassen. Auskühlen. Den Tellerboden mit 100 Gramm flüssiger, feinherber Schokolade – oder nach Geschmack – einpinseln, einstreichen, becremen.



sonne
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