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04.07.2016
schokoladenriegel (die mit kokos)
Bou. Sni. Twi. Rezepte für die Drei aus dem Supermarktregal machten schon vor ein paar Jahren die Runde im Netz. Süßer als heute – natürlich ;) Ich hatte damals Kokosträume, und weil mich diese auch vier Turni später nicht loslassen, war ich sofort Flamme und Kühlschrank, als Ulma und Frau Gold ihre #(mehroderweniger)rawbounties präsentierten. Da musste ich auch nochmal ran. Gesehen, getan. Zart angepasst an meinen Geschmack und nicht so schneeweiß wie damals, aber mindestens eine Wiederholung wert. Vielleicht sogar als Schmelz/t/r/iegel aller vier Varianten. Die Kokosmilch war damals nämlich eine gute Wahl . . .
für etwa 20 SchoKoMinis
180 Gramm Kokosraspeln (aus der Not heraus habe ich teilweise K-Chips in die >Moulinette< geworfen, und den Krisp der etwas gröberen Raspel fand ich richtig gut :))
60 Gramm flüssiges Kokosöl
1 (oder 2) Esslöffel Kokosblütenzucker
1 Esslöffel hellen, festen Honig
1 Esslöffel weißes Mandelmus
1 Esslöffel Wasser
1 Prise >Maldon Salt<
: löffelnd miteinander vermischen : gut mit den Händen nachwalken
: in eine kurze, schmale Kastenform pressen (ich habe mit einer quadratischen 20x20-Form gearbeitet, dadurch waren mir die Riegel aber zu flach, weshalb ich die >Platte< anschließend geteilt und gestapelt habe)
: über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen
: für die Schokoladenglasur (ich sage ganz bewusst Glasur, denn meine Kokosriegel sind nicht komplett umhüllt, sondern schlicht bestrichen. Das würde ich ttsl wieder so machen! Plus: Sie lassen sich so auch schneller anfassen ;)) setze ich auf 100 Gramm geschmolzene feine Bitter mit 60 Proz. Alles darüber ist mir persönlich zu kirschig. Geschmackssache – und eine Frage von #raw oder #nichtraw.
: mit der rührenden Löffelspitze Bahnen ziehen
: nochmal kurz nachkühlen
So schnell weg, wie ich Riegel sonst nicht kaufen würde ;)
22.05.2016
schokoku (mit mandelmus + kakaonibs)
klein und mächtig
wie ein )) . . . oder gar zwei
Eigentlich . . . gibt es keine Alternative, und umgeguckt wird sich auch nicht. Einmal entschieden, passt. (Das gilt natürlich nur für Kuchen; sonst bin ich weniger entschlossen ;)) Tatsächlich sind die meisten der hier verbloggten Rezepte feste Aromenbestandteile in meiner Küche geworden, wenn sie es nicht eh schon waren. Immer wieder, immer wieder. Wenn es schmeckt, schmeckt es. Wahrscheinlich bin ich meine beste Leserin :)
Für Schokolade gab es also viele Jahre keinen Spitzen/Ersatz – bis auf die dicken Scheiben, die ich aus dem Ofen zog, wenn das Herz tief im Keller hing. Doch dann kam unverhofft (wie so oft) Neues in den Blick. Klein, saftig, dekadent. Erneut (wie so oft) folgte die Umsetzung prompt. Der Geschmack musste auf die Zunge. Sie war hocherfreut.
#gönndir
Im Grunde ist die Basis ähnlich gestrickt wie bei den französischen Pics. Plus Mandelmus. Plus Pfeffer. Plus Kokosblüte. Plus Kakaonibs. Plus Schokoladenfahrbahn mit Orange. Wie gesagt: ein ziemlich teurer Mini. Das gilt wohl branchenübergreifend. Und schnell weg ist er auch . . .
. . . dafür aber auch schnell gemacht. Füllt übrigens nur einen Kasten von 19 x 9 x 5 cm. Größer wird (noch) flacher.
So. Zuerst das Förmchen fetten und den Ofen heizen, auf 220 Grad O/U. Nun 100 Gramm bittere Schokolade (ich greife gewohnt mittelbitter auf 60 Prozent) zusammen mit 75 Gramm Butter über dem Wasserbad langsam schmelzen. Von der Flamme ziehen, eine Prise Salz einrühren, ebenso einen kräftigen Schwung zerstoßene rosa Pfefferbeeren und 1 1/2 Esslöffel braunes Mandelmus. Angemerkt: Mit der weißen Variante wird’s wohl noch einen Tick feiner, süßer, marzipanöser. Zwei Eier trennen. Das Weiß salzbeprist zu Schnee schlagen und beiseite stellen. Das Gelb mit 60 Gramm Zucker (m/eine Mischung: 30/30; Kokosblüte/helles Rohrohr) cremig verbinden und unter die Schokoladenbutter heben, mit 40 Gramm gemahlenen Mandeln. Rühren. Den Schnee im Anschluss sachte unterbesen. Es ergibt sich eine fast flauschige, moussige Konsistenz. In diesem Zustand wechselt der Teig nun in die Form und mit ihr in den Ofen. Bäckt dort für knappe 20 Minuten. Einzwei mehr, einzwei weniger. Der Kuchen darf sich ruhig noch ein wenig weich anfühlen, wenn ihr ihn aus der Röhre holt. Innen leicht klitschig, sehr gerne.
Abkühlen lassen. Um ihn dann mit einer Spur geschmolzener Orangenzartbitter zu bepinseln (20 Gramm, gewöhnlich eine Rippe.) Natürlich geht auch eine andere, ich aber finde gerade diese O-No/Te formidabel. Streue in die noch flüssige Bahn Kakonibs.
Für ein bisschen mehr Krach am Schokokuhimmel.
08.01.2016
(der beste) marmorkuchen
i have never been in this country
Willkommen im neuen Jahr, das so beginnt, wie das letzte nicht geendet hat. Tatsächlich war die W/Zeit diesmal reduziert süß. Demnach: keine Kuchensätte in Sicht (bei mir). Vielmehr spitzt das >Neu< den Blick an. Auf Land, unbekannt und bekannt. Was könnte da besser passen als ein Marmorkuchen, der beim Anschnitt wie ein Atlas auf die Seite fällt. Der b e s t e Marmorkuchen, ja.
Ja! –
Dicht, saftig und tief im Geschmack. Hinterlässt beim Ohne-Gabel-Gabeln glänzende Fingerkuppen. Verantwortlich dafür sind ordentlich gschmackige Zutaten. Und davon jede Menge. Schokolade, Butter, Sahne. Abgespeckt wird nicht im Januar. Der braucht (ich brauche!) nährende Gedanken . . .
– und eine Schüssel für:
150 Gramm Rohrohrzucker (gerne aromatisiert mit etwas Vanille) und 250 Gramm weiche Butter. Mit dem Handrührer bequirlen, bis sich die Z/Kristalle lösen, um anschließend fünf Eier peu à peu hinzuzuschlagen. Außerdem gehören hinein: ein 200-Gramm-Becher Sahne (im Original >nur< 150, aber ich gehe aufs Ganze . . .) und eine Prise Salz. Erneut rühren. 300 Gramm Mehl (Ich verwende statt der Nummer 405 den etwas kräftigeren Typ 1050 – o ihr ersetzt Weizen durch Dinkel 630.) mit zwei Teelöffeln (Weinstein-)Backpulver mischen, sieben, unterheben.
Für das klassische Schokoladenmuster 200 Gramm feine Bitter mit moderaten 55 Proz. (oder erhöht nach eurem Geschmack!) über dem Wasserbad schmelzen. Kurz abkühlen lassen, und dann unter eine Hälfte des Teiges rühren. In einen gebutterten und bemehlten Gugelhupf erst die helle Masse einstreichen, dann die dunkle. Mit einer Gabel Inseln ziehen. Bei vorgeheizten 190 Grad O/U im unteren Ofendrittel für eine Stunde ausbacken. Bräunt der Kuchen zu schnell, rechtzeitig abdecken – und die obligatorische Stäbchenprobe nicht vergessen :) Bestäuben mit P/Zucker, wer mag. Ich mag.
Für das klassische Schokoladenmuster 200 Gramm feine Bitter mit moderaten 55 Proz. (oder erhöht nach eurem Geschmack!) über dem Wasserbad schmelzen. Kurz abkühlen lassen, und dann unter eine Hälfte des Teiges rühren. In einen gebutterten und bemehlten Gugelhupf erst die helle Masse einstreichen, dann die dunkle. Mit einer Gabel Inseln ziehen. Bei vorgeheizten 190 Grad O/U im unteren Ofendrittel für eine Stunde ausbacken. Bräunt der Kuchen zu schnell, rechtzeitig abdecken – und die obligatorische Stäbchenprobe nicht vergessen :) Bestäuben mit P/Zucker, wer mag. Ich mag.
Sie bevorzugt ohne. –
29.11.2015
advent (+ zeit/zeichen)
für
:
Gewürzquadrate nach Frau Gold // mit Quittenlack
Quarkstollen, blitzschnell #allejahrewieder
Licht und Schatten.
Ein bisschen Glimmer.
+ einen (weiteren) kräftigen Zug an der Schublade
>>
Ich bleibe bewährt treu. Gleichzeitig offen für den Blick auf andere Teller.
:
:
Was liegt bei euch?
und: Sind Engel Geflügel
?
?
Portionen:
Aroma,
Hefe & Plunder,
Konfekt & Snack,
Plätzchen,
Schokolade,
Sonntags/Süss,
Weihnacht
17.04.2015
alles oder mix
Die neueste Laune meiner Natur.
morgens
// Grüne Smoothies – oder auch mal rote.
Die schnelle Nummer mit drei Handvoll Postelein (falls ihr noch fündig werdet!) oder jungem Spinat, mit Pflücksalat und Vogelmiere. Mit Avocado, Apfel, Banane und beschaltem Zitronenachtel. Mit einer dicken Dattel, einem Stück Ingwer und 400 Milliliter Wasser. Plusminus.
mittags o abends
// Schüsselfreude aus der LaMeng. Reicht für einen großen Hunger oder bei moderatem Appetit auch für zwei Personen.
Mit einer Tasse Bulgur und einem kleinen Kopf Radicchio. Mit einer Avocado, mit Rosinen, Kürbiskernen, Kokoschips und Parmesanblättern. Mit einer sehr großen Ofensüßkartoffel, gewärmt in flüssiger Olive und mit einem ordentlichen Löffel Lieblingswürze. Mit Honig-Senf-Zitronen-Badeöl, natürlich Salz und Pfeffer.
danach davor dazwischen
// Bosnischer Kuchen. Auf der Suche nach klarer Verwertung im Anschluss an die österliche Likörproduktion, entdeckte ich den BoKu. Adé Baiser.
Erinnert in seiner Konsistenz ein wenig an die mürben Mandelitaliener namens >Ricciarelli<. Mischt sich zusammen aus acht Eiweiß (in meinem Fall). Zu Schnee aufgewirbelt und gesüßt mit 150 Gramm Rohrohrzucker. Darunter zieht der Gummihund 200 Gramm Haselnüsse und 80 Gramm Mandeln, beides in gemahlener Form, sowie eine gehackte Hundert-Gramm-Tafel milde Bitterschokolade mit 60 Prozent.
Einstreichen in eine 24er-Springform – bebuttert und bemehlt – und bei vorgeheizten 170 Grad rund 50 Minuten im Ofen ausbräunen. Wer mag, stäubt anschließend noch PuZu auf – und serviert mit einer geschlagenen Sahnehaube und zimmerwarmen (Tiefkühl-)Himbeeren. Optional.
//
Erzählt, was mischt ihr gerade gerne?
Portionen:
Aroma,
Keks & Kuchen,
Keks + Kuchen,
Nuss & Kern,
Schokolade,
Sonntags/Süss,
Suppe & Salat
29.12.2014
davor (+ dazwischen)
breit
über beide Winkel
über beide Winkel
über
die herr/z/lichen
die herr/z/lichen
Weihnachtsposten
lächeln
//
danke
:
)
:
)
die Flocken rascheln hören
blitzschnelle Dattelperlen aus dem Mixer fischen
:
dafür
:
fünfzehn Soft-Datteln (oder die guten >Medjools<, wenn ihr einen starken (!) Messerpartner habt)
mit zwei Esslöffel ungesüßtem Kakao
und einem Esslöffel Kokosöl (+/-) zur flotten Runde in die >Moulinette< stecken
aus der Masse kleine Kugeln formen
+ in ein Meer aus PulverK tauchen
Zweige behängen (mercimerci!) : im Dunkeln auf der KÖ kleine Vogelpunkte leuchten sehen : dem Reifen neues Leben einzwitschern
aus dem Fenster einer zarten Puderzuckerhülle gegenübersehen
fein besprühtes Goldgras ins Trockene bringen
Wärme aus dem Umschlag ziehen
über einen Handschuh für die Küche freuen
fein besprühtes Goldgras ins Trockene bringen
Wärme aus dem Umschlag ziehen
über einen Handschuh für die Küche freuen
besten Besuch empfangen
dieser Ausstellung froh vorausäugeln
Gedanken bündeln
+ ganz viel dazwischen.
//
Habt es warm.
Habt es funkelnd.
Habt es leise, habt es laut.
Lacht, weint, tanzt.
Schaut nach vorne, schaut zurück.
Hört und horcht.
Öffnet – das Herz und vielleicht auch die Fenster.
-
Hier wird (wie im letzten Jahr) geräuchert.
// Übermorgen nun schon vier Jahre an diesem Platz.
Wir lesen uns wohl wieder.
Portionen:
Aroma,
Konfekt & Snack,
Quadratblinzler,
Schokolade,
Sonntags/Süss,
Weihnacht
17.02.2014
sablés
süß
küsst
salzig
küsst
salzig
x
Kurze fransige Krägen tragen sie, oder gar Eiskristallstulpen bei genauerem Hinsehen. Zumindest sie. Und wer sind sie, diese Schokoladenkreise, die sich kühl der Wärme hingaben? Schlicht: Sablés. Susanne trug sie einst in Dosen an die Tafel heran – nicht nur an den Geschmack erinnere ich mich zu gerne. Was geht, bleibt. Noch heute. Und morgen. Gar übermorgen.
s ss sssss
Nur die tiefbraunen Münzen, die sind schon weg. Sie haben nicht lange gehalten – kein Wunder, sage ich. Sie sind galant, schmelzig, zart salzbenotet und überraschen ab und an mit krachenden schokoladigen Bruchstückchen – wenn man sie (drin) lässt.
Ihr nächstes Plus: erneut die Schnelligkeit. Gelingen an Abenden und in zeitlosen Momenten. Für rund 30 sehr seelige Momente. Nämlich so: 160 Gramm weiche Butter zusammen mit 150 Gramm Zucker (ich bevorzuge hellen Rohrohrzucker und braunen Kandisfarin halb/halb) und einem Teelöffel Vanilleextrakt zwei Minütchen rührend aneinander binden.
In einer separaten Schüssel 175 Gramm Mehl (Typ 405), einen halben (oder wie ich, gar einen!) Teelöffel Salzflocken aka >Fleur de Sel< oder >Maldon Salt<, einen halben Teelöffel Backpulver und 30 Gramm ungesüßten Kakao verspateln. In die BuZuMi kippen und hopplahopp miteinander verkneten. Wirklich nur gerade so, dass die Zutaten zueinander halten. Könnte sein, dass ich mich als Einzige nicht daran gehalten habe und so die Krägen fabrizierte ;) Backen bilde(r)t.
100 Gramm Schokolade reiben – oder in die >Moulinette< verfrachten. Weitere 50 Gramm grob hacken. Meine Kombination: Feinherb und Zartbitter mit Kakaonibs. Nehmt, was ihr mögt, aber bleibt unbedingt vorwiegend dunkel. Unterheben. Rollen formen. Diesen einen Klarsichtfolienmantel umhängen. Kühlen, mindestens eine gute Stunde.
Anschließend dicke (!) Scheiben runtersäbeln. Ab aufs Backpapierblech. Hinein in den vorgeheizten U-Ofen bei 175 Grad. 11 bis 12 Minuten, nicht länger. Die >Münzen< erwecken den Anschein, noch zu wollen, wollen wir aber nicht. Sondern: in der Mitte eine weiche Kuhle für den schmatzenden Abdruck.
Kuss.
So macht es Susanne.
Micha macht es so.
X
Christos
Christos
08.01.2014
florentiner
zu vor
vorhang
verhang
ver
hängnis
o
°
auf
–
(an)
fang
(en)
.
Es geht vorwärts mit einem Biss zurück. Doch davor: Euch allen eine famose Vierzehn – möge sie viele schöne Momente bereithalten. Möge euer Herz weit sein, das >Aber< still und der Blick ganz oft über den Horizont hinaussegeln. Ich habe es nicht so mit den Vorsätzen, wohl mit den Sätzen – auch mit halben. Einer davon könnte sein: mehr Kunst sehen. Überhaupt: mehr sehen. Wieder einmal das Meer sehen, gehört sicher auch dazu. Unlängst gesehen, ersehen, erfahren: >Kolumba< in Köln. Das schmeckt so sehr. Übrigens: Was legt ihr mir nahe? Spannende Bauten und Ausstellungen – wo seid ihr? Ich freue mich über Empfehlungen quer durch. Deutschlandweit, grenzübergehend. Das Unterwegssein bleibt.
Was mir aus dem letzten Jahr noch geblieben ist, sind Florentiner. Die gehen sicher auch weiter mit. So unkompliziert, so gut, (fast) verhängnisvoll. Und, so gut – sagte ich schon? Sagte ich schon! Das Rezept in seiner Basis legten mir Okka und Nike in den Mund. In den Spitzen adaptiert und um ein wenig Pistaziengrün ausgewogen, sind die dünnen Speiseteller meine bisher beste Wahl des Jahres – um immer wieder anzufangen.
Für eine große Dose Flo (lasst mich nicht lügen; ich tippe rückwärts 20 bis 25 Stück) gehen 50 Gramm Butter, sechs Esslöffel Sahne sowie 50 Gramm Rohrohrzucker und 50 Gramm Muscovado gemeinsam auf der Herdplatte warmbaden, bis sich die Kristalle entspannt lösen. Der süße See empfängt anschließend in einer weiten Schüssel 40 Gramm Mehl, 140 Gramm Mandelblättchen und eine 140 Gramm schwere Trockenfrüchte-Mischung aus Cranberries und kandierter Ananas sowie gehackten Pistazienkernen. Locker mit dem Löffel unterrühren. Mit eben diesem dann (und einer führenden Fingerkuppe) schwungvoll kleine Hügel mit Abstand (!) aufs Backpapierblech setzen. In den vorgeheizten 190-Grad-Ofen schieben (wahlweise minusgradiger für die Umluft und zwei Bleche). Erneut: Setzen, Eins! Ich sage es euch. Etwa 10 Minuten zurechtknuspern lassen. Auskühlen. Den Tellerboden mit 100 Gramm flüssiger, feinherber Schokolade – oder nach Geschmack – einpinseln, einstreichen, becremen.
sonne
!
Portionen:
Aroma,
Nuss & Kern,
Plätzchen,
Schokolade,
Sonntags/Süss,
Unterwegssein,
Weihnacht
12.12.2013
strahlen
Leb
kuchen
.
.
.
stern
e
Spät dran bin ich - so und so. Vor fast genau zwei Jahren beschloss ich meine Lebkuchenpremiere, die ich nun an einem strahlenden Abend aus dem Dunkel ins Licht holte. Im Ofen brennt nämlich keins, was es immer ein bisschen spannend macht. Und ganz schön gut in diesem Fall. Vorhang auf für die Rauten, die sich als Stern tarnen und dabei gar rührig sind. Doppeltes Spiel also. Schokolade schlüpft in die Rolle oder vielmehr den Teig. Andersherum dreht es sich wieder. Apfelbirnenmark mischt sich ebenfalls darunter, Haselnuss und ordentlich Gewürz. Ach, und die Zitronen aus der Heide, die schmelzen sich auch noch als Puderpaste ein. Was für ein guter Geschmack, der sich vor dem Schritt aufs Gaumenparkett, natürlich in der Maske frisch macht. Applaus.
Für ein Blech Lebkuchengrund braucht es Schokolade. Ich erwähne es immer, aber ich erwähne es immer wieder gerne: Ich liebe die feinherbe Variante mit 55%. Davon 70 Gramm für eine Schüsselrunde im Wasserbad. Abkühlen lassen. Unter dem Mixer 200 Gramm weiche Butter zur Hingabe bitten - zusammen mit 200 Gramm Puderzucker und zwei hühnerglücklichen Eiern. Schaumig soll es werden. 70 Gramm gemahlene Haselnüsse hinzugeben, die flüssige Schokolade sowieso und - weil mir das Ersatzmus aus der veganen Inspirationsquelle so gut gefiel - löffelte ich drei Ess ungesüßtes Apfelbirnenmark hinzu. Für ein saftiges Schmatzen. Außerdem: eine Prise Salz, zwei Esslöffel Rum, einen halben Teelöffel Zimt und zwei (gehäufte) Teelöffel Lebkuchengewürz. Der Mixer surrt und freut sich auf 250 Gramm Mehl (Typ 405) angereichert mit einem Teelöffel Backpulver. Es rührt sich eine zähcremige Masse zurecht. Auf ein Backpapierblech streichen. Je ebenmäßiger desto schöner, je hügeliger desto schwieriger rillt sich nachher der Zitronenguss ein. Ihr seht es ja. Bei vorgeheizten 180 Grad O/U 20 Minuten backen. Stäbchenprobe!
Einen Guss aus mindestens 100 Gramm Puzu und dem Saft einer Zitrone anrühren. Mögt ihr es süßer, schneit ihr mehr. Auf den zart abgekühlten Boden auftragen - anfrieren lassen und aufrauten. Oder würfeln. Herzen, rechtecken. Wie es euch gefällt. Kosten. Und ich sage: je dicker desto besser. Mit einem Apfel luftdicht verkuscheln.
Ich strahle.
Und was mich noch zum Strahlen bringt?
Jeden Tag.
Komm doch mal wieder TAND, ja?
23.09.2013
birne plus
Nüsse
Birnen
Schokolade
Sahne
aufgewölkt
*
Himmel
im
^
Was ist heute, was ist morgen? Am Freitag wusste ich, was Sonntag ist - und heute am Montag weiß ich, was bleiben soll und wiederkommen darf. Du Birne, in jeder Form. Plus plus plus. Nächste Variante: Schlicht (ein)gemacht im Glas. >Kompott<, ich brauche dich! Aber erst einmal einen Schritt zurück auf den Boden - der Nüsse.
Ein Herbstbeginn im besten Sinne war dieses >Sonntagssüß<. Macadamia und Wal wälzen sich in Weizen und Dinkel, treffen im Halbdunkel auf feinherbe Schokoladendiamanten. Sie leuchten. Gedeckelt von Birnenspalten en miniature, obenauf der obligatorische Zierschnee, natürlich Schlagrahm und gedämpfte Restspalten hauchgesüßt. Ich hauche auch ein >Danke< gen Kulinarithek, deren Rezept den Anstoß lieferte. Zurechtgezupft an ein paar Ecken bleibt ein V am Rand und in der Mitte. V wie formidabel - oder war das anders? Gut so, so gut.
Eine klassische 26er-Springform füllt ein Bett aus Mehl: 125 Gramm Weizen (Typ 550) und 125 Gramm Dinkel (Typ 630). Backpulver beigemischt, ein Teelöffel. Außerdem 100 Gramm Rohrohrzucker (bei mir immer mit Vanille aromatisiert), 200 Gramm Butter, fünf Esslöffel Milch, drei Eier und eine Prise Salz. Rührbesenaufgeschlagen. Unter dem großen Messer werden 50 Gramm Walnüsse und 50 Gramm ungesalzene Macadamias zu kleinen Kristallen, der Holzlöffel versorgt den Teig mit Nuss - und mit Schokolade. Eine feinherbe Tafel (100 Gramm) fällt gehackt dazu. Die Form ausbuttern und befüllen.
Birnen schälen. Halbieren, vierteln, entkernen. Sechs Minis oder mehr. Ihr macht das schon. Zärtlich in den Teig drücken, der sich wölbende Körper zeigt mit dem Po nach oben. In den Ofen schieben und dort 60 Minuten plusminus bräunen lassen. Bei 175 Grad O/U, vorgeheizt. Schaut nach ihm. Der Kuchen hat eine kräftige feste Struktur - mögt ihr es etwas lockerer, testet vorher die Konsistenz an. Bezieren mit Puder, Sahne und gedämpften Birnen. Denn vor allem durch sie zieht das Herbstgefühl herbei - und ein wenig warme Saftigkeit. Wenn die weichen Spalten langsam über den Sahnevorhang fallen, ist es perfekt. Finde ich.
Weiß ich heute schon, was morgen ist?
Schönsten Herbst.
Plus.
Portionen:
Aroma,
Keks & Kuchen,
Keks + Kuchen,
Mus & Kompott,
Nuss & Kern,
Obst,
Schokolade,
Sonntags/Süss
07.06.2013
zweins
Schokoladenquadrate
mit
Frischkäse
taille
.
_ – –
–
– – – –
Erste Strahlen, ein erster Hauch bewegt:
Frühling mit Sommer.
Heute: nur Sommer.
Sie schmilzt.
Mittendrin: Der frische Käse im Quadrat und die Sonne. Warum Frühling, wenn man gleich Sommer haben kann? Zwei in Eins. Nach dem Regen kündigte sich am letzten Wochenende tatsächliche eine leise Ahnung an. Wehte zart durch dreierlei Stoff - durch die Punkte. (Jedes Mal muss ich leise lächelnd an Tines >Wer nichts weiß, macht n' Kreis denken< Doch: Es ist immer noch Konfettiliebe!) Die weitere beständig große Liebe ist übrigens die Karte im Rahmen: Nadja Auermann aus der Serie >Images of Women< von Peter Lindbergh. Schmilzt. Wie die Schokolade. Ein Glück, es war der letzte Sonntag. Ein Sonntag mit nur leiser Ahnung.
Und dennoch: Tief schokoladig, leicht salzig in der Mitte, die Oberfläche ein Feld mit vielen Wegen, sind die Quadrate eigentlich für jeden Sonn(en)Tag. Was ich am meisten an ihnen mag, ist der salznotige Frischkäse, der in Scheiben sich dazwischenlegt. An manchen Stellen mehr, an manchen weniger. Passt perfekt in (m)ein Quadrat. 20 x 20.
Für diese Form: 115 Gramm gute Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen - zusammen mit der gleichen Menge Butter. Kurz abkühlen lassen. 170 Gramm (vanillisierten) Feinzucker einrühren, ebenso wie zwei große Eier. 70 Gramm Mehl hinzu sowie 25 Gramm gemahlene Mandeln. Die übliche Prise Salz streut. Die Hälfte des Schokoladensuds in die backpapierbekleidete Form schwallen. Stopp. 175 (oder auch 200) Gramm Frischkäse in Scheiben messern. Auflegen - wie eine beruhigende Hand. Wer aufgeschlossen is(st), probiert Ziege. Anschließend mit der anderen Schokoladenseehälfte bedecken. An einigen Stellen schimmert Käse zärtlich durch. Ich mag das. In den vorgeheizten 175 Grad warmen Ofen schieben. 20 bis 25 Minuten backen. Die Decke sollte brüchig trocken sein, das Innere jedoch noch sanft klitschig. Testet!
Aus dem Ofen holen, auskühlen lassen. Ich bevorzuge absolut kühl und schneide die Quadrate erst dann. Ihr mögt es anders? Auch gut. Wie auch immer: Verbindet das Beste.
Schönstes Sonnwo.
Eine Entdeckung: >ten songs that saved your life< über missboulette. Ich mag Rodarte. So und So.
Noch mehr Mode: Alaïa im NRW-Forum Düsseldorf.
Das Rezept gabelte ich einst bei Chaosqueen auf.
P.S. In völlig anderer, aber auch sehr verbindender Sache: Die Fluthilfe von SoLebIch.
10.03.2013
guck, iss!
Sie schlendert
die Gasse entlang
es ist Winter
sie verlangsamt ihren Gang
und bleibt stehen
vor dem Fenster
eines kleinen Cafés.
. . .
Kitty Hoff & Fôret-Noire
- - -
Zweiunddreißig Teller Zeit. Um herauszufinden, wie der Teig unter den Salzkristallen ideal und schmackhaftigst zerschmilzt. Lockenlina erinnerte mich letzte Woche an das Experiment Schokoladenkekse, amerikanisch. Mit Cornflakes kenne ich den perfekten schon, auch mit Macadamia und weißer Schokolade, ebenso den verbackenen Chai. Die herbe dunkle aber fand noch keine Formvollendung. Jetzt aber. Auf der Suche nach der Waageposition von Knack und Knatsch, kamen sie netzrecherchiert (Danke >New York Times<!) gelegen und gelungen - aus dem Ofen. Außen knusprig, innen zart zäh, die schokoladigen Stückchen groß und zahlreich, eine salzige Note bereits eingeknetet und zusätzlich inselartig aufgepfützt.
Die Halbkugeln bereitete ich optisch viermal anders zu. Flach gedrückt, als Kuppel verhitzt sowie mit dem Kochlöffelrücken leicht geebnet - vor dem Backen und direkt danach. Die letzte Variante meine liebste. So bleibt der zähe Kern perfekt erhalten. Wird jetzt immer so gemacht.
Zum Teig: Kalorienarm ist er nicht, vergnügen sich doch fünf Tafeln Schokolade darin - und jede Menge Zucker. Aber glasbewohnt machen die Cookies lange Freude. >Guck, iss!> eben. Zu jedem Tee ein kleiner Teller. Für das ganze >Service< 280 Gramm weiche Butter mit 275 Gramm braunem Zucker (ich nehme immer Kandisfarin) und 250 Gramm feinem weißen fünf Minuten (!) mit dem Mixer cremig rühren. Zwei große Eier nacheinander einquirlen. Hinzu staubt 500 Gramm Mehl (Typ 405) - im Vorfeld vermischt mit 1 1/4 Teelöffel Natron, 1 1/2 Teelöffel Backpulver und 1 1/2 Teelöffel Meersalz. Außerdem: Vanille(pulver) - eine großzügige Messerspitze. Ruckzuck (!) vermischen. 500 Gramm hochwertige Zartbitterschokolade grob hacken und kurz unterrühren. Gerade so. In frische Folie wickeln und nun - das Geheimnis: für 36 Stunden oder länger (mindestens aber 24) kühlschrankkühl in die Ruhepause schicken. Diese Zeit sorgt für eine perfekte Verbindung. Die Feuchtigkeit der Eier wird quasi aufgeschlürft - und fabriziert die gute Kekskonsistenz.
Golfballgroße Kugeln formen - oder mit dem (24er-)Eisportionierer Halbkugeln aufsetzen. Mit Meersalzflocken (ich bevorzuge >Maldon Sea Salt<) sparsam berieseln. Achtung: Großzügig Abstand halten, damit die Kekse nicht ineinander fließen! Bei vorgeheizten 175 Grad (Ober-/Unterhitze) 18 Minuten auf Backpapier knuspern lassen. Goldgeber Rand, die Mitte noch weich. Jeder Ofen ist anders, deshalb immer prüfen. 10 Minuten Ruhepause auf dem Blech, anschließend kühlende weitere auf dem Rost.
Jeder Biss ein Kuss.
Darauf einen Schluck.
Endlich!
16.12.2012
trüffel (mit salzbutter)
uuuh!
Die Salzbutter teilt sich ganz selbstverständlich meine Zuneigung mit dem Meer – neben Blumen, ungeraden Zahlen und weißer Bettwäsche. Die Salzbutter schlich sich darüber hinaus ganz unverhofft in mein Geschmackszentrum, und das mitten in Amsterdam. Bei den Gebr. Niemeijer entdeckte ich sie im Regal, schlicht gehüllt in Schokolade und verpackt in Zellophan: >Truffes au beurre salé<. Diese Stückchen nun schmolzen perfekt auf die gute Prise Salz im Mund herunter. Das wollte ich unbedingt nochmal (oder zumindest so ähnlich).
Die Trüffel bedürfen nur weniger Zutaten, die es allerdings in sich haben. Hochwertige Schokolade, Sahne, Vanille, Salzbutter und Kakao. Im Detail (und für ca. 30 bis 35 Trü) heißt das: 75 Gramm Sahne mit dem Mark einer Vanilleschote sowie der Schote selbst aufkochen und anschließend zehn Minuten abseits der Platte ziehen lassen. 150 Gramm Bitterschokolade mit einem großzügigen Esslöffel Salzbutter und der durchgesiebten (!) Sahne über dem Wasserbad schmelzen. Die glänzende Masse in (eine) Form gießen, mit einer Füllhöhe von einem Zentimeter. Das sorgt für m/einen guten Schokoladenbissen im Mund. Über Nacht foliert im Kühlschrank fest werden lassen.
Aus der Folie befreit, mit einem scharfen Messer in (unregelmäßige) Stücke schneiden. In rotstaubigem Kakaopulver wälzen, optional mit >Maldon Salt< beflocken. In Tüten schaufeln – et voilà.
Wünsche: Bestfest.
Gebr. Niemeijer * Nieuwendijk 35 * Amsterdam
02.10.2012
mit zierschnee und gewächs
---
Schokoladenblüten.
Heute ist ein Tag für dicke Scheiben. Für dicke Schokoladenkuchenscheiben. Fäden von oben, zwischen den Seiten der Sommer. Was man nicht alles findet, wenn man nicht sucht. Diese Blüten klebten am Rücken. Fielen aus dem Stapel ungelesener Blätter und schafften ein Lächeln. Ihr Kranz gleicht dem des Kuchens: zweitongefärbt.
Der übrigens kommt von der Elbe. Vor vielen Zeiten tischte Regina den schokoladigen Kasten beim >Sonntagssüß< auf. Seitdem pinnt er an meiner Wand – und heute nun sein Auftritt im wehenden Herbst. Angekommen in der weichen Mitte. Zart knusprig der Rand. (Anmerkung: Wie immer Schokolade mit 55 % Kakaoanteil; außerdem: >nur< 200 Gramm Zucker; zieht am nächsten Tag ordentlich an und durch!)
Die Spitzen sind für schmale pickfeine Tage, die kräftigen Rechtecke sind für zweite Oktober mit Sehnsucht nach viel Glück. Was man nicht alles findet, wenn man sucht.
Perfekt.
Ich wünsche einen schönen freien – morgen.
Portionen:
Aroma,
Keks & Kuchen,
Keks + Kuchen,
Natur & Gewächs,
Schokolade,
Sonntags/Süss
04.09.2012
spitzen
---
Ohwei(h).
Dafür gibt es allerdings auch schon Geschenke. Tango (die Nummer 12 im Spitzenkleid) ist eingezogen und wärmt sonnenverspannte Schultern.
Wofür erwärmt ihr euch?
Nachtrag: Der Kuchen geht übrigens ruckzuck: 200 Gramm Schokolade über dem Wasserbad schmelzen (ich vertraue auf 1 Tafel Zartbitter (70%) und 1 Tafel Feinherb (55%)) zusammen mit 200 Gramm Butter. Kurz abkühlen lassen. 200 Gramm feinen Zucker einrühren sowie 4 Eier, die allerdings peu à peu. Der glänzenden Masse nun noch 1 Esslöffel Mehl verabreichen. In eine Springform füllen und backen. Das ist übrigens der Knackpunkt am ganzen Kuchen. 22 Minuten bei vorgeheizten 190 Grad - oder eben so lange, bis die Decke auf Fingerdruck noch leicht nachgibt. Der Kuchen soll innen noch feucht sein! Schmeckt am besten einen Tag später.
31.07.2012
feinherb
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Mousse
mit
Muße.
Das muss mit - und ich weg. Sommerpausieren ganz bald. Aber vorher treffen wir uns auf drei Tassen und zwei Gläser. Auf Schokolade mit feinen Luftlöchern, auf Schaum bis zu den Knien. Wir treffen uns unterm Glasdach und löffeln: Stich für Stich. Alles weg. Weg weg weg. Weil weg besser nicht geht als mit feinherber Schokolade und Olivenöl. Die Rezeptur kam mir bereits vor einzwei Jahren (bei >Delicious Days<) unter - oder besser auf die Zunge. Pause. Am vergangenen Wochenende dann, sprach mir die Freundin das Schmelzen erneut ins Ohr.
Prompt erhitzt.
100 Gramm Schokolade (die momentan liebste für den Alltag: Grand Noir Feinherb mit 55%) hacken und im Wasserbad zum See verschwimmen. Natürlich: Für herbere Herzen geht es immer noch bitterer. Raus aus dem Bad - und 50 Milliliter Olivenöl eingießen, rühren, abkühlen lassen. 2 Eier trennen: Das Weiß mit 25 Gramm Zucker und einer Prise Salz aufschlagen, das Gelb mit 25 Gramm Zucker cremig rotieren. Erst das Gelb ins Braun, dann das Weiß unterheben - und noch mehr Weiß: in Form von geschlagener Sahne (100 Gramm). >Uhlala< singen, am Finger nippen und in zwei Gläser, Schüsseln, Schalen oder eine große füllen. Kühlstellen, am besten über Nacht. Die doppelte Portion für Vier und noch mehr Muße.
Aufkosten, lange davon zehren.
Bis zur Rückkehr.
Ich wünsche euch viel - viel Sommer.
Bis zur Rückkehr.
Ich wünsche euch viel - viel Sommer.
06.05.2012
cookies
Der blaugraue Faden spinnt sich weiter, und nicht nur bei Katrin prasselt es. Regen klopft. Ich schiebe Möbel und Gedanken. Sortiere aus, entlasse mich von Dingen und Erinnerungen. Schaffe wieder ein wenig Raum und Luft. Es hat sich so viel angesammelt. Liebgewonnenes – und doch: Trennung ist nötig. Was trifft sich da besser als dieses wunderbare Schauer-Wochenende? Zwischendurch ein Griff in die Dose. Früher barg sie Tee in der alten Apotheke der Stadt. Auch die wird neu (und fürchterlich modern). Da sprang ich doch noch einmal über meinen Trennungsschatten und gab ihr ein Zuhause. Gerade deshalb: eins kommt, eins geht.
Die Cookies (samt Rezept) pickte ich unlängst in Katrins Küchenpost auf, rückte sie erst ins rechte Licht und verkrümelte mich dann mit ihnen ins Bett. Versüßte mir den Samstag, schickte sie kurz in die Nacht und ziehe sie zum süßen Sonntag gnädig wieder hervor – diese salzigsüßen Macadamia-Schokoladen-Tellerchen. Ich bin ein Kekskrümler heute.
Und ihr? Teilt euren Status mit uns: hier oder hier. Wie ihr mögt, und wenn ihr mögt.
Bis ganz bald.
Portionen:
Aroma,
Keks & Kuchen,
Keks + Kuchen,
Nuss & Kern,
Schokolade,
Sonntags/Süss
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