29.11.2011

kleinknusper

kleinknusper I fräulein text

Bis auf ein paar Makronen, ist hier noch kein >Kleinknusper< eingezogen. Das soll sich ändern. Nachdem ich gestern abend mit Lavendelheidesand gefüttert wurde, und vier >Badezimmer in Tüten< nach Hause trug, möchte ich nun auch irgendetwas halbwegs Irres backen. In den vergangenen Weihnachtsjahren schnitt ich immer Ruprechts Pfeffer-Schwips (Gebäckstreifen mit Orange und Pfeffer) nach einem Rezept aus der >Brigitte< zurecht. 

Was könnte ich noch in den Ofen schieben? Habt ihr schöne Kombinationen parat? Das würde mich freuen - ich lege dann hier eine kleine Liste an.

Das ist euer Geschmack:

Cranberries - Pistazie - Zitrone
(Hartes) Karamell vom Blech mit Orangensaft - Orangenschale - Peffer - Macadamia
Glühweinkuchen mit Nuss und Schokolade
Ingwer-Rauten
Doppeldecker mit Marzipan und Ingwer
Linzerschnitten mit Nuss und Himbeer
Marzipankartoffeln mit Schlehenlikör
Süße Schnitten mit Sahne - Butter - Honig - Mandeln
Rosmarinkekse
Earl-Grey-Plätzchen
Limetten-Makronen
Ochsenaugen mit Rotem Pfeffer
Himmchen mit Himbeer - Haselschnee - Zuckerguss
Fruchtkugel mit Aprikose - Mandel - Vollmilch - Kokos
Walnuss - Orange - Piment
Zitronengras - Ingwer - Sesam - Schokolade
Nuss-Früchte-Brot in Scheiben

Und, weil gefragt wurde, habe ich das Rezept für den Lavendelheidesand in Erfahrung gebracht. Es besteht aus 200 Gramm Butter (wer mutig ist nimmt einen Teil gesalzene Butter; es kommt aber auch unabhängig davon Salz hinein), 180 Gramm Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, dem erwähnten knappen Teelöffel Salz - und 1 Ei. Alles zusammen cremig rühren. Die ungespritzten Lavendelblüten (zum Beispiel aus der Apotheke oder dem Garten) kleinhacken und unterrühren. Je nach Geschmack - nicht zu viele Blüten, sonst schmeckt es seifig. 320 Gramm Mehl sieben und ebenfalls unterkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen. Mindestens 30 Minuten. Anschließend Rollen formen und nochmals kaltstellen - etwa 3 Stunden. Dadurch behält der Teig beim Schneiden seine schöne runde Form. Den restlichen Zucker (also 50 Gramm) mit dem Abrieb einer (Bio-)Zitrone mischen und die >Teigrollen< darin wenden.. Erneut kaltstellen. In dicke Scheiben schneiden, und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 12 bis 15 Minuten backen. Abkühlen lassen, verstauen, eine gute Woche ziehen lassen, damit sich das Aroma schön entfaltet - und dann essen. 

Oder mir schenken. (Danke Claudia!)

27.11.2011

schokoladenstreich (und eine verlosung)

schokoladenstreich I fräulein text
schokoladenstreich (und eine verlosung) I fräulein text

Die erste Kerze brennt. Und lässt die Schokolade schmelzen. Das heutige >Süß< ist ein zarter Streich mit einer Prise Weihnachtsgefühl – Lebkuchengewürz sei Dank. Tropft herunter von knackigem Früchtebrot, leicht angewärmt. Das Brot brachte ich einst aus Maastricht mit nach Hause, zusammen mit dem Rosinen-Fenchel-Schwarzbrot. Die verbackenen Nüsse harmonieren wunderbar mit der Schokoladen-Nuss-Creme, die ich eigentlich als Geschenk produzierte. Eine Portion ging, eine blieb. Das Röstaroma ist formidabel, und die Zubereitung ein Zuckerschlecken. 

150 Gramm Haselnüsse bei 200 Grad im Backofen 10 bis 15 Minuten rösten. Anschließend in ein Handtuch hüllen und die Schalen kräftig abreiben. Wirklich kräftig! Portionsweise in den Blitzhacker geben und zu einer Paste heranzüchten. 100 Gramm (Zartbitter-)Schokolade (ich schwöre auf die 55 % Grand Noir von Gepa) im Wasserbad schmelzen, mit der Nusspaste verrühren, zwei Esslöffel ungesüßten Kakao, zwei Esslöffel Puderzucker und das Mark einer Vanilleschote einrühren. Abfüllen, essen. Oder verschenken und essen.

Apropos verschenken: Die Pinguine im Bild sind für euch. Ilmgold hat sie mir zur Verlosung freigegeben – und weil ich wirklich begeistert bin von den Kreationen, die Laura Straßer und Kai Mening fertigen, nehme ich das sehr gerne an. Die limitierte Weihnachtskollektion >Thanks for all the fish< beherbergt unter anderem diese tolle Pinguinschale – für Müsli, Kekse, Zuckerperlen. Für Kaffee, Tee und Schokolade.

Ich verlose die Schale unter allen >Sonntagssüß<-Kommentaren hier unter diesem Beitrag (solltet ihr sie nicht gewinnen wollen, einfach anmerken) und natürlich auch unter allen anderen Menschen, die sich hier in der Kommentarbox dieses Beitrags verewigen. Also, einen Kommentar an dieser Stelle bis Donnerstag, 1. Dezember 2011 um 24 Uhr hinterlassen und auf das Glück hoffen! Und liebe >Anonyme<: Bitte unbedingt eine E-Mail-Adresse angeben, unter der ich euch im Glücksfall kontaktieren kann! 

*** Glückwunsch an Nikki! ***

Euch einen schönen ersten Advent! Die Tafel deckt sich wie immer hier – ich freue mich.

(Rezeptquelle: Letizias Gaumenfreuden)

25.11.2011

vorfreude

eierlikör I fräulein text

Nippen, wippen, behutsam sein, sich manchmal aufplustern und vorfreuen - es geht nur um das Glück. Das Wochenende naht, ich fiebere ihm entgegen. Zeit mit Freunden, für Freunde, mit schneeweißen Gipfeln, der Stern über mir, die Wichtigen am Tisch. Serviert wird - vielleicht schon eine Scheibe Stollen, auf jeden Fall Kokosküsse und das >Sonntagssüß<, ganz im Zeichen des ersten Advents. Ich baue auf euch. Gesammelt wird diesmal bei mir. Apropos bauen: Wer auf die Schnelle noch einen Kalender bauen möchte, holt sich die Waldtiere nach Hause. So eine schöne Umsetzung. 

Der Schluck im goldenen Glas ist übrigens Eierlikör. Süffiger Schmelz auf der Zunge - mit Orangennote. Seit ich im Klippkroog daran schürfte, ging er mir nicht mehr aus dem Kopf. Der erste Selbstversuch fand diese Woche in der Küche statt: Mhhhmhhmhh. Für alle Nachmacher folgt das Rezept. 

Für den Likör werden mindestens 5! Minuten mit dem Mixer zusammengerührt: 6 (Bio-)Eigelb und 150 Gramm Puderzucker, die zusammen eine dickliche Verbindung eingehen sollen. Mit in die cremige Masse schleichen sich das Mark einer Vanilleschote und der Abrieb einer (Bio-)Orange. 125 Milliliter Milchmädchen und 125 Milliliter Sahne sowie 150 Milliliter frisch gepresster Orangensaft und 350 Milliliter Weinbrand sachte zugießen und mit einem Teigschaber untermischen. Ziehen lassen (gut 2 Stunden), dann durch ein feines Sieb seihen und mit Hilfe eines Trichters in (sterilisierte) Flaschen oder Gläser füllen. Nippen. Immer wieder nippen.

Ich wünsch euch viel. Bis Sonntag.

(Rezeptquelle: Tim Mälzer)