sommer & küche
Seit neulich – und immer mal wieder: festhalten. Schönes, Segmente, Sequenzen.
Kleine Listen zu Themen, die mich
beschäftigen. Beglücken, umlächeln, bewegen. Von profan bis profund und
ganz ohne Wertung in ihrer Reihenfolge. Einfach so, wie es sich in
meiner virtuellen Leseleiste an/ge/sammelt (hat). Wer mag und möchte,
kommentiert gerne die eigenen hinzu.
Katharinas Sammlung #gutbeihitze.
Wassermelone am Stiel à la Orangette.
Kühlschrankkalte rote Melone, Kopfsalat, Pampelmuse. Aus dem Mixer.
Die 40 besten Eisdielen Deutschlands. Das ist ja immer so eine Sache mit dem Allgemeingeschmack, aber hinter Nordmanns setze ich ein dickes Häkchen. Baumtomate. Schwarze Johannisbeere. Mohn. Was hatte ich neulich? Akaziensamen.
She grows it, he cooks it. Danke, Isa. Übrigens: Sommersalate, Ferienrezepte, Saisonfisch, usoweiusofo. Lauter zehn beste Rezepte.
Für den Marktmorgen: Frischluft und Platz fürs Gemüse. Immer wieder!
Ulmas Fruchtseide. Bei den hitzigen Temperaturen braucht's wahrscheinlich noch nicht mal den Ofen ;)
M/ein Klassiker: der Glasnudelsalat. Heissa!
Bananeneis mit nur einer Zutat. Mit Erdnusbutter wären es dann zwei.
Trauben statt Würfel.
Augen zu, Mund auf.
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Schönwo!
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topf
unter
deckel
Aus einer Laune für die Laune: schnell mal Popcorn machen. Es ist ewig her – wenn nicht noch länger. Dabei ist es so gut: einfach hineingreifen. Hilft in allen Situationen. Die, die einen unerwartet und müßig zurückwerfen, und in den guten sowieso. Macht unbekümmert. Irgendwann ist die Schüssel leer, aber Nachschub dauert kein Leben. Die Kombination mit Salzkaramell ist ein Klassiker, ja. Und Klassiker mag ich. Es ist dezent, aber gut süß. Etwas weicher im Geschmack, nicht ganz so knackigklebrig wie im Kino. Kaut sich in meine Stimmung perfekt ein :)
Für eine große Portion oder zwei mittlere. Für ein Backblech braucht es 90 Gramm Popcornmais und einen Topf. Meiner misst im Durchmesser 24 Zentimeter. Das sage ich dazu, weil es wichtig für die Körner ist, dass sie sich Korn an Korn ausbreiten können, nicht aber Korn über Korn. Ist euer Topf kleiner, braucht ihr eventuell weniger Mais. Den Topfboden mit einer Mischung aus Sonnenblumenöl und Kokosöl (das gibt einen schönen Geschmack!) auskleiden und maiskornbedeckt erhitzen.
Irgendwann geht es richtig heiß her, ihr hört es – oder seht es, wenn euer Topf einen gläsernen Deckel hat. Sind alle Körner zu schönen Blumenkohlrosen ausgewachsen (eventuell mal am Topf rütteln), auf einem Backpapierbackblech ausbreiten. Mögliche Blindgänger und ähm ... verbrannte Körner aussortieren. Mit löffelweichen Salzkaramellbahnen überziehen.
Das Karamell habe ich vorher gekocht und dann auf den Punkt kurz erhitzt. Denn leicht warm, umhüllt es das Popcorn am besten. Dafür 75 Gramm Rohrohrzucker und zwei Esslöffel Ahornsirup ohne Rühren bei moderater Hitze im Topf zusammenschmelzen. 150 Gramm flüssige Sahne zugießen und mit Rührlöffelschwung golden einköcheln lassen. Mit Meersalzflocken würzen. Ich nehme gerne >Maldon< Kristalle. Angemerkt: Beim nächsten Durchlauf darf es gerne auch ein wenig mehr goldener Sirup sein . . .
Das karamellisierte Popcorn (mit Besteck) gut durchmischen, um es mit lauter kleinen K-Inseln zu bes/n/etzen. Im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad nochmals für etwa 10 Minuten durchwärmen. Mit Extra-Flocken nachsalzen. So schmeckt es mir.
Und wie schmeckt es euch?
das wäre dann
post nummer
aus der schublade
blätter (für die küche)
Wunschlisten anlegen, noch dazu in Buchform, vertreibt leise Momente, in denen der Sommer sich ziert/e. Und weil mir das vergangene Wochenende unerwartet gutes Papier unter den Sonnenschirm (!) geschoben hat, blättere ich heute
einfach schon mal vor – und nach.
Auf dem >Stapel< liegen (wie schon beim letzten Servierpapier) acht Wunschtitel, die bereits auf dem Markt erhältlich sind oder es nach dem Sommer sein werden. Vier Lieblinge meiner Küchenbände lege ich guten Ge/Schmacks/Wissens dazu. Vielleicht mögt ihr sie genau so sehr wie ich, falls ihr sie (noch nicht) kennt.
1 whatisinthesinktoday ist ein so schöner #. Eine Weile nun schon blicke ich mit Neugier und mit Rachel Roddy in ihr römisches Spülbecken. Immer wieder erfreut darüber, wie herrlich unaufgeregt und gleichzeitig leidenschaftlich Rachel sich den Lebensmitteln, ihrer Zubereitung und dem Essen widmet. Auf ihrem Blog rachel eats geht es aromengleich und sinnlich zu. Und seit Anfang Juni gibt’s ein Buch. IHR Buch. Five Quarters – Recipes and Notes from a Kitchen in Rome. Saltyard
2 Das Leben beginnt in der Küche. Ich freue mich sehr auf Stir von Jessica Fechtor. Sweet Amandine ist ihr Blog. Das Aneurysma in ihrem Kopf der Anfang, nicht das Ende. Sie verliert ihren Geschmackssinn und rührt (ihn) sich Löffel für Löffel zurück. Avery
3 >mandelbaums feine gourmandisen widmen sich der Kulturgeschichte des
Essens, Trinkens und Kochens. Sie sind Koch- und Lesebücher in einem<, sagt der Verlag. Oh. Schön! Das gefällt mir. Im Herbst (ja!) erscheinen die ersten drei Bände: Quitte, Maroni, Rote Rübe. mandelbaum verlag
4 Endlich! Die beiden Krautköpfe haben ein Buch gemacht: Vegetarisch kochen und genießen. Ihr Blog: ästhetisch, zurückhaltend und doch präsent, äußerst sorgfältig rezeptiert. Kitzelt mich. Ich wünsche mir ebensolche Seiten. Lang ist es zum Glück nicht mehr hin! PS: Ganz frisch gibt es einen kleinen Film dazu. Hölker Verlag
5 Nochmal vegetarisch (und vegan) von Anna Jones. Jetzt auch auf Deutsch: A modern way to eat. Über diesen Satz muss ich leise lachen ;) Das schmälert die Vorfreude allerdings nicht. Mosaik
6 Heidi Swanson halte ich die Treue seit ... ja, seit ich wohl Blogs lese. Also schon ein paar Jahre. Ich mag ihren Stil – und damit all das, was sich rund um ihre Marmorfensterbank spannt. Die beiden Vorgänger >Super Natural Everyday< und >Super Natural Cooking< stehen hier im Regal, und Near & Far wird sich mit Sicherheit dazustellen. Übrigens: Auf >101 Cookbooks< gibt Heidi (heute wieder) einen Einblick in ihren persönlichen Kochbuchprozess. Ten Speed Press
7 Das Kochquartett, die Kolumne aus dem SZ Magazin, erscheint demnächst in Buchform – mit lauter Lieblingsrezepten und >geheimen Tipps und Tricks aus der Profi-Küche<. Na, das tönt gut (würde Tine sagen. Würdest Du doch, oder?) Dorling Kindersley
8 Um das gesunde Trio in diesem Aufwasch perfekt zu machen: My new Roots von Sarah Britton. Letztens hier angeblättert, möchte ich es tatsächlich (mitschwingend in der Lobesschafherde) gerne dauerhaft in Händen halten. Soon wohl auch als deutsche Fassung. In welchem Verlag nochmal, liebe Nina? Clarkson Potter // AHA! Im März 2016 bei Knesebeck!
9 Wie 2009. Ich bin spät dran – zumindest mit Molly Wizenbergs Buch A Homemade Life. Orangette dagegen begleitet mich schon lange. Erst letztens fing ich Feuer fürs Rhabarberkompott. Und definitiv für diese Notizen, die Aroma und Leben tief herzlich verweben. Jede Seite schmeckt (mir). Falls ihr auch spät dran seid, fangt jetzt an. Unbedingt! Simon & Schuster
10 Als echter Fan (das dürfte nicht neu sein) muss alles, was mir von Nigel Slater begegnet, grundsätzlich mit. So auch dieses unbebilderte Büchlein, das ich unter den Aussortierten bei >TK Maxx< fand. Real Fast Puddings. Über 200 süße Rezepte, zubereitet in unter 30 Minuten. Ich sage nur: Milchreis (mit Waldheidelbeerkompott). Michael Joseph
11 A Year in my Kitchen von Skye Gyngell war mal eine wunderbare Ü-Post von Anna, die meinen Geschmack wohl ziemlich gut kennt ;) Reiht sich ganz passend bei den Oldies ein. Vielleicht habt ihr übers Antiquariat noch Glück? Hier findet ihr einen kleinen Einblick in ihre Küche. Quadrille Publishing
12 Ich meine, ich habe Wild Kochen schon einmal in meinen Anfängen in einer meiner Listen einge(k)linkt. Weil doppelt aber immer besser schmeckt (oder so), verweise ich erneut. Ein großer Schatz für alle, die sich gerne aus der >grünen Speisekammer der Natur< bedienen (möchten). Momentan sogar zum kleine(re)n Preis. Christian Verlag
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Über eure Liebsten im Aus/Tausch freue ich mich. Meine kulinarischen Grenzen sind – obwohl sehr eindeutig – immer offen :)