Stück
für Stück.
Geschmacks
Gipfel.
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Die Baiserluft ist noch lange nicht dünn. Konfetti versteckt sich auch in diesem Berg. Ein dickes weißes Kissen, sonnenlächelnde Aprikosenmünder und rote Kirschbäckchen. Und dazwischen die obligatorischen Krümel. Die gleichzeitig kitzeln und ein wenig nervös machen. Die man wegstreicht vom Laken und sich doch darüber freut, weil es irgendwie kindlich ist.
Die geeiste Terrine ist eines der Rezepte, die sich Nigel Slater wohl für mich ausgedacht hat. Und ein echter Abendrührer. Gefrorene Sahne mit Baiser und Früchten - mehr isses nicht. Mehr ess ich nicht.
Für eine solche Kastenform 500 Gramm Sahne steifschleudern. (Bei den Temperaturen übrigens am besten tiefkühlvorgewärmt die Metallschüssel und die Rührstäbe!) Ordentlich Baiser hineinkrümeln - mindestens zwei große Hände voll. Früchte versenken - in diesen Scheiben eben acht zuckersüße Apriköschen. Und Kirschendoppel, 200 Gramm und gerne mehr. Nicht ganz so sparsam sein (wie ich)! Vorher kurz auf- und eingekocht mit zwei zarten Zuckerlöffelschlägen und einem Schluck Wasser - und dann mit dem Teigschaber durchs Weiß geschifft. In einer folienverkleideten Form durchfrieren. Nach der Nachtruhe stürzen, messerscharf abscheiben, kurz antauen lassen, verschmelzen.
Johannisperlen, Nektarinen, Himbeeren, Brombeeren.
Da geht vieles.
Auf, auf!




