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| >The Weekender< über zierratundgold. Milchschaum mit Haselnusszuckerstreusel. Pizzateigstreusel. Die ersten Knospen vor dem Fenster. Auberginenkunst. Das >Heimat Zine< von Sophie, Anselm und Lina. Vanilleextrakt nach einer Idee von flowers on my plate. Die Reise. |
Ein Tick von mir, eine kleine Liebe fast, ist es, farbverwandte Bilder zu bauen. Sich wiederholende Strukturen in den unterschiedlichsten Motiven finden und zu Gruppen zusammenzuschieben. Ein ganzer Ordner - prall gefüllt - liegt schon auf dem Bildschirm. Das Tun lenkt und lenkt mich ab. Detaillieren, verdichten, Ähnlichkeiten finden ist ein willkommener Mausmotivator - auch an späten Abenden. Deshalb wieder: einfach so.
Den Titel der neuen >The Weekender< Ausgabe zog ich mehr als fröhlich aus dem Paket. Die blütenumrandeten Gesichtszüge, der Blick und die Farbe - so >Vorwärts< passend. Papierfügung quasi. Ein ebenfalls sehr schönes Papierprojekt ist das >Heimat Zine<. Zudem Erinnerungen verstärkend.
Mir liegt das Reisen nicht so sehr, obwohl ich das Unterwegssein mag. Es bleibt immer ein wenig die Angst vor der Ferne - oder auch vor dem Unbekannten -, und das, obwohl ich gar nicht ausgeprägt heimatverbunden bin. Der Wunsch nach Aufbruch ist da, und doch gehen die Schritte meistens in die gleiche Richtung. Das Thema hat mich zu Gedanken animiert, die mich gleichzeitig in die Bilder Italiens tauchen ließen. Immer wieder ein bisschen wehmütig, aber irgendwie auch vertrauensbauend. Neun Jahre ist es her. Und dazu hörte ich gestern: >Das Leben ist eine lange Reise. Das Ziel ist letztendlich egal. Vielleicht ist sogar die ganze Reise egal. Vielleicht kommt es nur darauf an, wer dich auf deiner Reise begleitet.< Ja, vielleicht.
Mich begleitete(n):
* endlich wieder Luftikus-Pizza
* endlich wieder Kastanienknospen
* erstmals Auberginenlasagne (Tomatenwürze, ofengeheizte Auberginen, Nudelziegel - in Etagen. Obenauf: Käse. (Büffel-)Mozarella und Parmesan.)
* erstmals Vanilleextrakt
Der dauert allerdings noch. Schoten geschlitzt. Drei gefüllte, drei entleerte. Eingelegt in 250 Milliliter Alkohol - Wodka ist's. Im Schraubglas verwinden, im Dunkel verschwinden. Sechs Wochen lang. Immer mal wieder schütteln.
Schönstwo.
Julie nimmt mit.




