Dienstag, 19. Februar 2013

frohstück


---
Näher nährt.



>Bananen machen die Nina dünner.< Über diesen Satz stolperte ich unlängst in meiner Suchbegriffstatistik. Ich mag ihn. Ich mag Sätze, die gleichzeitig Sinn und Unsinn sind. Außerdem brachte er mich auf einen schönen Pfad. Genau genommen er, das Congee von Ulma und die Früh-Stücke von Bodil sowie Julies Verzicht. Dünner möchte ich zwar nicht werden, aber fitter. Mit einem guten Frühstück eben.

Denn: Ich habe mein Leben lang (zumindest die letzten 20 Jahre) nie gefrühstückt - im Sinne von: hinsetzen und essen. Es war immer das Brot in der Hand oder in der Tüte. Seit ich von zuhause aus arbeite, hätte ich die Freiheit und die Möglichkeit, endlich vernünftig zu frühstücken. Oder ausgiebig. Oder vorbereitend. Oder krafttankend. Oderoder. Das möchte ich mir jetzt angewöhnen.  
Ich liebe es auch morgens süß, aber ich möchte es sanftsüß. Und gesund und energiespendend und wieder mehr von dem, was mal war. Die Körnerkindheit und die mit Honig. Verzicht auf plumpsüß im Sinne von Genuss. Und ich brauche eine Basis, die jeden Tag da ist - auf Vorrat. Da mischte ich diese hier. Sie ist perfekt, weil sie sich im angerührten Zustand so praktisch aus dem Kühlschrank ziehen lässt. Nur noch Früchte messern und die Honigspur. Fertig ist mein kleines waberndes Milchmoor.

Für ein Glas, das sieben kleine oder fünf große Frühstücksschüsseln füllt: 
300 Gramm Haferflocken
60 Gramm grob gehackte Cashews
30 Gramm Weizenkleie
eine Handvoll Kokosplättchen
eine Handvoll Rosinen 
eine sehr gute Prise Salz
Am Abend vorher:
Einen guten Schwung Müsli
mit Joghurt und (Mineral-)Wasser
sowie einem Löffel Honig
zu einem Brei verrühren.
Über Nacht im Kühlschrank rasten lassen.
Morgens noch Früchte, ein Klecks Nussmus 
und ein bisschen Süße, wer mag.
Macht mich satt und froh. 
Und euch?

(Die Inspiration schenkte mir Heidi Swansons >Super Natural Everyday<.)

Kommentare:

  1. Ähnlich, nur rastlos.
    Gebackenes, knuspriges Müsli mit Kokos und Honig, frisch vermischt mit Obst, Joghurt und kandiertem Ingwer. Und zur Krönung: Geraspelte Schokolade drüber. Sonntagsfrühstück. Alltagsfrühstück.

    Herzlich, Katja
    Suchbegriff-Star: Fette Barbie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Suchbegriff ist ja der Hammer! Irgendwie schräg, was die Google-Scripte da machen.

      Löschen
    2. ja, sehr schräg! und sehr gut: der kandierte ingwer :)

      Löschen
  2. Liebe Nina.

    Ich liebe Frühstück. Ohne bin ich nicht ganz. Noch nie. Ich frühstücke eigentlich immer, manchmal auch spät.
    Unter der Woche selbstgeröstetes Müsli (Dinkelflocken, Haferflocken, Mandeln, Buchweizen, Leinsamen, Agavendicksaft). Dazu Joghurt und Apfelmus oder Obst (am liebsten Beeren).
    Eine Zeitlang Frischkornbrei aus frischgeschrotetem Dinkel, abends eingweicht.
    Am Wochenende gerne Brötchen, noch lieber gutes Brot und ein Vollkorncroissant. Mit süß und Käse und süß. Und Ei.
    Ich könnt schon wieder!

    Liebste Grüße
    Katja

    AntwortenLöschen
  3. Dieses leckere Frühstück würde auch mir gut tun, nehme ich doch das dafür bei Dir verwendete Nutella-Glas viel zu oft in Gebrauch .... ich liebe Frühstück, finde das ein solches dann immer zum Anlass passen muss (süßes wenn nur kurz zeit ist, viel ei/speck/frisches gemüse und eine käseplatte für ausgedehnte brunch-sessions oder aber das von dir gezeigte, kommt auf bild und per Rezept schonmal super lecker daher!, für den alltag...)* lg julia

    AntwortenLöschen
  4. Ein gutes Frühstück ist was feines, ob süß oder herzhaft, lang oder kurz, ich lieb alles daran. Täglich. Aber das auch erst seit einem guten Jahr, davor hab ich all die Jahre immer nur einen warmen Kakao getrunken. Manchmal fehlt er mir heute und ich mache einen Tag Frühstückspause und trinke meinen warmen Kakao. :)

    AntwortenLöschen
  5. in meiner körnerkindheit gabs auch viel müsli. nur war ich die einzige, die es in der achtköpfigen familie nicht gegessen hat. das ist auch heute noch so. wenn niemand auf mich aufpasst gibts gar kein frühstück. wenn doch dann mit vollkornbrot und käse. auswärts auch mal süß. deine variante klingt trotzdem lecker. besonders mit cashews und kokos. liebe grüße, wiebke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. bei "wenn niemand auf mich aufpasst" muss ich schmunzeln :) si ist es hier irgendwie auch ...

      Löschen
  6. Im Sommer Granola (http://www.nigella.com/recipes/view/andys-fairfield-granola-138)
    mit Joghurt und Beeren.
    Im Winter Nutellabrot...
    An freien Tagen manchmal French Toast mit Ahornsirup oder Pfannkuchen.
    Und im Heimaturlaub freuen wir uns über die Brötchenvielfalt....

    AntwortenLöschen
  7. wie hast du nur 20! jahre ohne frühstück überleben können, liebe nina. nun wirds höchste zeit alle gesunde, wohltuende frühstücke nachzuholen;););) ich muss mich langsam davon verabschieden, weil ich feststelle, dass mit steigendem lebensalter die fähigkeit der körnerverdauung bei mir abnimmt... leider, denn nichts geht über warmen brei oder warmes brot - vielleicht hat aber jeder im leben nur 20 jahre müsligenussfreiheit (am anfang oder am ende;)
    sei liebst gegrüßt von birgit

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ... naja, ganz ohne frühstück war ich ja nie. nur halt unterwegs und in eile statt am tisch und mit weile :)

      Löschen
  8. ohne sattes frühstück keine anna.
    ganz einfach ist das.
    derzeit reisflocken-porrigde mit ziegen/schafsquark/joghurt, leinöl, erdmandeln und aufgekochten gefrorenen heidelbeeren (ICH KANN DIE SAISON DER FRISCHEN KAUM ERWWARTEN). gerne ein bisschen agavendicksaft.
    und immer sitzen bis ganz wach.
    sonst auch keine anna.

    AntwortenLöschen
  9. Oh, man ich liebe Müsli. Das kann man immer nach seine Gusto aufpeppen. sehr schön.

    LG von Frau Bunt kocht

    AntwortenLöschen
  10. ich mag deinen vorsatz. und die umsetzung, wie sie sich so langsam hereinschiebt ins sein.
    frohes fitstücken/fittes frohstücken dir. und gelingendes sattsein.
    herzlich und dankend °°°u.

    AntwortenLöschen
  11. der bananensatz. toll, was er auslöst :) oh ja, frühstück. ohne geht auch auch bei mir nicht mehr. und dass man diese übernacht hafer-himbeer-birscher-matsche so wunderschön congee nennen kann, hat es auch direkt für mich noch weiter aufgewertet. jetzt gerade weichen buchweizen und walnüsse für das rohe porridge von green kitchen stories ein. mal sehen, ob das auch gut mundet.

    AntwortenLöschen
  12. Gerade schon bei Ulma geschrieben: Gekochte Hirse mit Rosinen, Apfelstückchen & gerösteten Cashewkernen. Dazu eine Prise Zucker & Zimt. DAILY!

    AntwortenLöschen
  13. Frühstück besteht aus dem, was gerade im Haus ist: Rübenkraut, selbstgemachte Marmelade, Nußmus :), Mandelmus, einem weichgekochten Ei und natürlich Volkornbrot. Am wichstigsten jedoch sind ein sehr guter Espresso und die Tageszeitung. Und das ausgiebigst. Luxus. Egal, wann ich anfange zu arbeiten, eine Stunde fürs Frühstück brauche ich.

    AntwortenLöschen
  14. frohstück ist so ein wunderbares wort.
    es nimmt dem mahl am morgen das fiese `früh´.

    irgendwie bringt mich dein post dazu auch mal wieder gesund frohstücken zu wollen.
    ich mag ja, zumindest wenn´s gesund sein soll, haferflocken-leinsamen-joghurt-apfel oder himbeeren.. mhhh lecker

    liebe grüße von den maulwurfshügeln,
    julia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ja: frohfrohfroh soll es unbedingt machen!

      Löschen
  15. ich mag ja besonders gerne in müsli mit joghurt noch diese apfel-mango-mark ausm bioladen. oder apfel-aprikose...

    mein sohn (2,5) sagt übrigens immer "fücktüsch". was man so manchem morgen auch gerne mal ins gesicht sagt, kommt ja nur auf feinheiten in der aussprache an...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. soeben apfel-quitte erworben - fürs fücktüsch morgen :)

      Löschen
  16. Frohstück. Klingt gut. Damit sollte ich mich auch anfreunden!
    Merci für deinen Willkommensgruß. Alles Liebe, Isa

    AntwortenLöschen
  17. ti war ein schlimmes frühstückskind
    eine brotrindenversteckerin - im blumentopf
    heute liebe ich das mal am morgen
    unter der woche könnten wir zusammen frühstücken
    nur das ich meine mischung frisch am morgen zubereite
    den zähen baz mag ich nicht so - meine körner müssen noch fröhlich knacksen ;)
    und vom papa hab ich die liebe zum zopfbrot mit confi oder honig geerbt - am wochenende
    ___
    schön, dass du wieder ein bisschen froh bist, ti

    AntwortenLöschen
  18. hafergrütze aus deiner schale, immer noch, jeden morgen. und später dann ein brot und obst. aber ich überlege schon seit einiger zeit, mal karamelos hirse auszuprobieren ... gekauft ist sie schon. nur ohne rosinen dann ... freu mich schon auf mi... k

    AntwortenLöschen
  19. liebste n...mail ist auf dem Weg...ich danke dir für deine Zauberworte...immer mein Seelenstreichler...ich bleibe...ganz bestimmt auf dem Weg...spring mal rechts oder links...aber komme immer wieder zurück...hierher...ins Glück...ich drück dich und dein guter Frühstücksvorsatz...der steht jetzt auch an meiner Kühlschranktür...vielleicht irgendwann mal wieder zusammen frühstücken...das wäre doch herrlich...;)...alles Liebe...und merci...immer auf den Punkt...danke...deine i...

    AntwortenLöschen
  20. hach, wenn ihr mir nicht lust und ideen macht - wer dann! merci :)

    AntwortenLöschen

Ich danke - und freue mich. Schönso!