Donnerstag, 13. Januar 2011

jamie

carrot cake mit frischkäse und limette I fräulein text
Carrot Cake.
Vorneweg: Mir entlockt er immer noch ein > O(h) Jamie! <, der überpräsente Löffelschwinger aus Großbritannien. Keine Frage, Kochsendungen im Fernsehen gibt es mehr als genug, aber ich sehe ihn mir gerne an, ich koche gerne nach seinen Ideen und ich werde mir auch das Jamie Magazine, das im Frühjahr ganz neu und frisch - dank Gruner+Jahr - nach Deutschland schwappt, in die Tasche laden. Ich bin nicht im Besitz aller seiner Bücher, aber aus denen, die ich mein eigen nenne, fabriziere ich regelmäßig Appetitlichkeiten. So auch den üppigen { Carrot Cake mit Limettenhaube }. An dem guten Stück isst man ein paar Tage, aber das hält er durch ohne Geschmackseinbußen. Ich möchte fast behaupten: Er wird sogar noch besser!

Dafür vermischen sich 250 Gramm Butter mit 250 Gramm braunem Zucker, 5 Eigelb, die Schale und der Saft einer Bio-Orange, 170 Gramm Mehl und 1 gehäufter Teelöffel Backpulver. Nacheinander gesellen sich hinzu: 100 Gramm gemahlene Mandeln, 100 Gramm gehackte Walnüsse, 1 Teelöffel Zimt, 1 Prise Nelken, 1 Prise Muskat und 1/2 Teelöffel Ingwerpulver - und natürlich, wie der Name verrät, 250 Gramm geraspelte Möhren

In einer separaten Schüssel häufen sich die 5 Eiweiß mit einer Prise Salz auf zu Schnee und geraten dann unter den Teig. Die Masse nun in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und bei 180 Grad für etwa 50 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach Ablauf der Zeit am besten mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Aus dem Ofen ziehen und außerhalb seiner Form abkühlen lassen. Für die weiße mächtige Haube 100 Gramm Mascarpone, 200 Gramm Frischkäse, 85 Gramm Puderzucker, den Saft und die Schale zweier Bio-Limetten vermengen. Großzügig (mit einer Palette) aufstreichen und mit Zesten und Walnüssen besprenkeln. Anschließend: anschneiden, auftafeln und verputzen!

Wer schauen möchte, wie das Ergebnis von Jamie aussieht - der klickt einfach hier.

Kommentare:

  1. Das hört sich wirklich verdammt lecker an, werde ich mal ausprobieren. Liebste Grüße. Lotte

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  2. ach - noch eine gemeinsamkeit. ich liebe jamie. seine tomatensoße ist immer im gefrierschrank und mein lieblingskochbuch von ihm: genial italienisch. weil so viele schöne fotos drin sind. auch von ihm.
    zum kuchen sag ich: gut dass es halbfettbutter gibt...! ich berichte dir, wie er mir schmeckt.
    schönen gruß von mano

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  3. mano, wie gut, dass du die tomatensoße erwähnst - hatte ich doch diese woche noch das vorhaben gefasst, einen großen topf davon zu produzieren. damit ich im fall der fälle immer welche parat habe. machst du das so? auf vorrat kochen?

    und: pffffttt - halbfettbutter! der kuchen hält sich so lange, dass sich die butter prima auf mehrere tage verteilt - das fällt kaum ins gewicht ;)

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  4. das schaut sooooo lecker aus!! schade, hab ich heut keine zeit zum backen :´(

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  5. liebe anna, jaa - unbedingt ausprobieren! aber zugegeben: ein wenig zeit braucht man schon - es ist leider kein ruckizuckikuchen ;)

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  6. liebes fräulein text - ich habe ihren kuchen gestern gebacken und werde ihm gleich die haube verpassen :) ich liebe möhrenkuchen und dieser hört sich besonders lecker an. werde berichten, wenn er verputzt ist! herzlichst, katrin

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  7. liebe katrin, ja, bitte berichten! bis dahin: lass es dir schmecken und einen schönen sonntag :)

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Ich danke - und freue mich :)