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Maismäulchen.
Habt ihr früher auch so viel Freude daran gehabt, eure Finger in die Löwenschnuten zu stecken, um sie zu öffnen? Ich hatte Ewigkeiten keine mehr in der Hand und in der Vase. Diese beiden stammen aus einem wild gepflückten Wiesensträußchen - und gehen nach ihrem Abgang doch locker als Maisflocken durch. Finde ich zumindest. Für das gemeinsame Bild mit den Cookies jedenfalls, waren sie wie gemacht. Apropos Blumen: Anna steckt immer wieder wunderschöne >Tiny Bouquets< - und nicht nur das.
Aber zurück zu den Flocken: Ich bin vernarrt in diese wohlgewogenen Schiffchen - und könnte mich gerade nur noch von versenktem Mais ernähren. Einst krachte so ein Cookie bei Maren in Amsterdam in meinen Mund; diese ausgefeilten Flocken hier stammen aus dem Rezeptheft meiner Freundin Manu. Und ich gebe sie jetzt einfach mal weiter. Weil Gutes in die Welt gehört. (Hörst Du?)
Für 24 Kekse brauchen einander: 140 Gramm weiche Butter (als erstes zwei Minuten schaumig schlagen!), 40 Gramm weißer Zucker und 40 Gramm brauner Zucker, das Mark einer halben Vanilleschote, eine Prise Salz sowie ein kleines Ei. Gut miteinander verrühren. 175 Gramm Mehl und 1/2 Teelöffel Backpulver zu einem Begleiter vermischen und unter die Masse bringen. Zum Schluss noch die Hauptakteure, 100 Gramm Cornflakes (meine Wahl fiel auf die etwas weniger süßen von >Alnatura<), einarbeiten. Den Backofen anschmeissen auf 160 Grad Umluft für zwei Bleche gleichzeitig, oder 180 Grad Ober-/Unterhitze für zwei Bleche nacheinander. Kleine Bällchen formen - oder wie ich es mache - mit dem Mini-Eisportionierer Kugeln auf die (Back-)Matte setzen. Egal wie: plattdrücken! Bleche einrasten, etwa 15 Minuten den zarten goldgelben Teint fördern und anschließend abkühlen lassen.
Zubeissen. An den Rändern kracht es besonders schön.



